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Heizungsmodernisierung

Geld vom Staat: Wie ist die aktuelle Förderlage?

In Zeiten klammer Haushaltskassen setzt die Bundesregierung bei den Fördermitteln für die Heizungsmodernisierung den Rotstift an. Änderungen gibt es fast wöchentlich.

Doch ob Heizungstausch oder Nutzung regenerativer Energien: Nach wie vor können Bauherren und Modernisierer von zahlreichen Angeboten profitieren. Wer jetzt handelt, kann sich attraktive Zuschüsse vom Staat sichern.

„Wer eine veraltete Heizanlage hat, sollte mit der Modernisierung nicht länger warten“, erklärt Bernhard Funk, Sprecher der Initiative Erdgas pro Umwelt (IEU). „Mit der Erdgas-Brennwerttechnik steht ein hocheffizientes und bewährtes Heizsystem zur Verfügung, das dem Betreiber bares Geld spart und sich ideal mit einer Solaranlage kombinieren lässt. Zusätzlich können Modernisierer derzeit noch attraktive staatliche Förderungen nutzen.“

Die bundesweiten Förderprogramme für Neubau- und Modernisierungsmaßnahmen werden über zwei Einrichtungen vergeben: die KfW Bankengruppe und das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA). Die gute Nachricht für energetische Sanierer: Erst kürzlich hat der Bundestag die Fördersumme für das CO2-Gebäudesanierungsprogramm der KfW auf 1,35 Milliarden Euro festgelegt. Damit steht zwar deutlich weniger Geld als im Vorjahr, dennoch aber eine hohe Summe an Fördermitteln zur Verfügung. Die Unterstützung wird seit 2009 auch für effiziente Einzelmaßnahmen wie den Heizungstausch gewährt. Vergeben werden zinsgünstige Kredite und Zuschüsse.

Bei der BAFA stand lange Zeit die Kesseltauschprämie auf der Kippe. Seit März ist klar: Sie wird weiter gezahlt, wenn auch reduziert. Für einen neuen Brennwertkessel in Kombination mit einer solarthermischen Anlage für Warmwasserbereitung und Heizungsunterstützung gibt es nun 400 Euro. Dieser Zuschuss ergänzt die Basisförderung der Solaranlage, die – bei der Nachrüstung im Bestand – aktuell bei 105 Euro pro Quadratmeter Kollektorfläche liegt. Diese Fördermittel stammen aus dem Marktanreizprogramm (MAP) zur Umsetzung des Erneuerbare-Energien-Wärmegesetzes (EEWärmeG). Das Gesetz schreibt unter anderem vor, dass Neubauten einen Teil ihres Wärmebedarfs über erneuerbare Energien abdecken müssen.

Neben der bundesweiten Förderung haben einige Länder und Kommunen eigene Programme aufgelegt, die sich zum Teil mit den Mitteln des Bundes kombinieren lassen. Zudem können Handwerksleistungen, wie sie beim Heizungstausch entstehen, seit Kurzem anteilig von der Steuer abgesetzt werden. Die Fördermittel-Auskunft der Initiative Erdgas pro Umwelt (IEU) auf www.moderne-heizung.info bietet einen idealen Überblick über das vielfältige Angebot an finanziellen Unterstützungen. Modernisierer müssen lediglich ihre Postleitzahl und einige Eckdaten zu ihrer Immobilie eingeben sowie ein paar kurze Angaben zur geplanten Modernisierungsmaßnahme machen. Auf einen Klick erhalten sie eine individuelle Aufstellung der zur Verfügung stehenden Programme mit kurzen Beschreibungen der Förderung und der Kombinationsmöglichkeiten.

Die Website www.moderne-heizung.info bietet darüber hinaus zahlreiche Informationen zu effizienter Heiztechnik.

(Open PR)


 


 

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