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Internationaler Wettbewerb

Henning Larsen baut neue Siemens-Zentrale in München

Siemens lässt seine neue Konzernzentrale in München von dem dänischen Architekturbüro Henning Larsen bauen. Das teilten Vorstandschef Peter Löscher und Oberbürgermeister Christian Ude (SPD) am Donnerstag mit.

Henning Larsen, der auch die Hamburger "Spiegel"-Zentrale und die Kopenhagener Oper geplant hat, setzte sich in einem internationalen Wettbewerb klar gegen elf andere Architekturbüros durch.

Löscher sagte, die neue Siemens-Zentrale zwischen Altstadt und Museumsviertel sei "für das 21. Jahrhundert ein Leuchtturmprojekt", das Maßstäbe in urbaner Architektur und bei Umweltstandards setze. Die Bauarbeiten sollen im Herbst 2012 beginnen, der Einzug der 1.200 Mitarbeiter ist für 2016 geplant. Die Kosten bezifferte Löscher auf eine niedrige dreistellige Millionensumme.

Ude sagte, der weltweit agierende Konzern treffe mit dem Bau seines Hauptquartiers in München eine "grandiose Entscheidung" für den Wirtschaftsstandort. Die 22 Jurymitglieder hätten fast einstimmig votiert. Die Bauten zwischen dem aus dem Jahr 1825 stammenden Klenze-Palais, in dem Löscher sein Büro hat, und dem modernen Siemens-Forum würden abgerissen und durch Neubauten mit Grünanlagen, Cafés, Innenhöfen und öffentlichen Fußgängerpassagen ersetzt.

(dapd-bay)


 


 

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