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EHEC-Krise

Bayern fordert höhere EHEC-Hilfen für Gemüsebauern

Bayern will mehr Geld für die von der EHEC-Krise betroffenen Gemüsebauern. Landwirtschaftsminister Helmut Brunner (CSU) forderte am Mittwoch in München, die von der EU-Kommission beschlossenen Hilfen in Höhe von 30 Prozent der Einbußen auf mindestens 50 Prozent anzuheben.

Zudem müsse die Laufzeit vom weiteren Schadensverlauf abhängig gemacht werden. Es sei ein Gebot der Solidarität, den Bauern einen Ausgleich für die unverkäufliche Ware zu zahlen.

Laut Brunner leiden die Gemüsebauern in Bayern unter drastischen Absatzeinbrüchen bei Salat, Tomaten und Gurken. Pro Woche verlören sie derzeit mehrere Millionen Euro. Betriebe seien in ihrer Existenz bedroht und Arbeitsplätze in Gefahr. "Unsere Bauern können die Produktion im Gewächshaus oder auf dem Feld nicht einfach abbrechen", sagte Brunner. Weil reifes Gemüse aber nicht dauerhaft gelagert werden könne, bleibe den Bauern oft keine andere Wahl, als die Ware zu vernichten oder unterzupflügen.

Zudem setzt sich Brunner auf Bundesebene für Erleichterungen zugunsten der Bauern ein. In Fragen kämen beispielsweise zinsgünstige Darlehen. Sein Kabinettskollege, Finanzminister Georg Fahrenschon (CSU), wies zudem die Finanzämter an, Anträge betroffener Gemüsebauern auf Steuerstundungen oder geringere Vorauszahlungen "schnell und unbürokratisch zu prüfen".

(dapd-bay)


 


 

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