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Horst Seehofer

Seehofer fordert konsequente Weiterentwicklung der ländlichen Räume Bayerns

Auftaktveranstaltung zu Chancen und Risiken des demographischen Wandels in den Regionen

Ministerpräsident Horst Seehofer hat die konsequente Weiterentwicklung der ländlichen Räume in Bayern als zentrales Ziel seiner Politik für Bayern bezeichnet. Beim Kongress „Chancen und Risiken des demographischen Wandels in Bayerns Regionen" in der Gemeinde Barbing bei Regensburg unterstrich Seehofer: „Wir werden in Bayern den ländlichen Raum trotz demographischer Herausforderungen niemals preisgeben. Agieren statt reagieren ist unser Motto, um die Lebenschancen für die Menschen außerhalb der Ballungszentren auch künftig kontinuierlich weiter zu verbessern. Die Schaffung gleichwertiger Lebensverhältnisse in ganz Bayern ist und bleibt dabei die Richtschnur unserer Politik."

Seehofer kündigte an, dass sich deshalb das Bayerische Kabinett in diesem Jahr in ganz besonderer Weise der Entwicklung der ländlichen Räume annehmen wird. Seehofer: „Mein Kabinett wird sich ganz gezielt und ganz bewusst einmal pro Monat mit einer konkreten Aufgabe zur Unterstützung des ländlichen Raums befassen und Entscheidungen treffen." Als wichtige Zukunftsthemen nannte der Ministerpräsident dabei die erstklassige Gesundheitsversorgung, leistungsfähige Breitbandnetze, die Bildungsinfrastruktur, aber auch die Förderung der interkommunalen Zusammenarbeit und die Stärkung des bürgerschaftlichen Engagements in der Fläche.

Nach den neuesten Zahlen des Statistischen Bundesamts kann Bayern laut Seehofer zwar insgesamt in nächsten 20 Jahren entgegen dem Bundestrend mit einer weiteren leichten Bevölkerungszunahme rechnen. Laut dieser Prognosen wird aber auch in Bayern im Vergleich zu den Ballungszentren der ländliche Raum besonders vom demographischen Wandel betroffen sein. So soll der Anteil der über 65jährigen bayernweit bis 2018 um 5,6 Prozent steigen, in den ländlichen Räumen aber um 6,9 Prozent und die Zahl der Kinder unter 6 Jahren in den ländlichen Regionen sogar um bis zu 9 Prozent zurückgehen. Seehofer: „Die Politik kann den demographischen Trend nicht umkehren, aber wir sind gefordert, alles dafür zu tun, dass die Menschen überall in Bayern wohnortnah gute Schulen, qualifizierte Ärzten, beste Infrastruktur und wettbewerbsfähige Unternehmen vorfinden."

Seehofer unterstrich, dass Bayerns Regionen auch dank der konsequenten Struktur- und Regionalpolitik der Staatsregierung im Hinblick auf den demographischen Wandel besser dastehen als viele andere in Deutschland. Seehofer: „Wir haben es bis heute durch gezielte Förderprogramme und Unterstützungsmaßnahmen geschafft, den ländlichen Raum als lebenswerte Heimat für das Wohnen, Leben und Arbeiten zu gestalten. Daran werden wir in Zukunft konsequent weiterarbeiten." Seehofer hob als besondere Stärken des ländlichen Raums in Bayern auch die voll funktionsfähigen Sozialstrukturen hervor. Seehofer: „Unsere ländlichen Räume sind stark, das sieht man gerade auch hier in der Oberpfalz."

Seehofer dankte abschließend dem Organisator des Kongresses Sozialstaatssekretär Markus Sackmann für seinen großen und unermüdlichen Einsatz für die Belange des ländlichen Raums.

(bayern.de)


 


 

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