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Hotelpreis-Barometer Februar 2010

Aktuelle Übernachtungspreise noch immer unter Vorkrisen-Niveau, doch Tief scheint überwunden

Das aktuelle Hotelpreis-Barometer des Online-Hotelreservierungsdienstes hotel.de, bei dem der Hotelvermittler seine über vier Millionen Hotelpreisanfragen im Februar 2010 mit den Werten aus dem Vormonat sowie aus vergleichbaren Vorjahreszeiträumen vergleicht, zeigt eine spürbare Tendenz zur Stabilisierung der Übernachtungspreise

Zwar lagen diese im Februar 2010 bis auf wenige Ausnahmen nach wie vor unter denen des Februars 2008, also einem Vergleichsmonat aus Vorkrisenzeiten, doch erholten sich die Zimmerpreise im vergangenen Monat und liegen nun zumindest in rund der Hälfte der betrachteten Städte wieder über dem Krisen-Februar 2009. Diese Aufwärtsentwicklung gilt für Deutschland, aber auch in Europa und weltweit zeigt die Zimmerpreis-Entwicklung in einigen Metropolen wieder nach oben. Die nachfolgenden Rankings des hotel.de-Hotelpreisbarometers für den Monat Februar 2010 zeigen jeweils den durchschnittlichen Hotelpreis pro Nacht und Zimmer in Euro über alle Hotel- und Zimmerkategorien hinweg.

In den gemessenen deutschen Topdestinationen verzeichnete man im Februar 2010 wieder mehrheitlich höhere Zimmerpreise als im Vormonat Januar, der nach einer leichten Erholung gegen Ende 2009 der Hotellerie wieder verstärkt Anlass zur Sorge gab. Allerdings dürfen sich viele Hotelbetreiber noch immer nicht entspannen, denn im Vergleich zum Februar des Vorjahres, in dem die Finanz-und Wirtschaftskrise bereits voll im Gange war, ergibt sich ein geteiltes Bild. Während die Hotelpreise in Mannheim, Nürnberg, München, Bonn, Hamburg, Köln, Düsseldorf, Bremen und Dresden zumindest wieder über dem Niveau des Februars 2009 lagen, klagen die Hoteliers in der anderen Hälfte der angeführten Topstädte nach wie vor über Zimmerpreise auf Krisenniveau, darunter u. a Frankfurt/Main, Hannover, Stuttgart und Berlin.

In einer Gegenüberstellung zu Vorkrisenzeiten, hier also Februar 2010 zu Februar 2008, haben es nur Mannheim und Bremen geschafft, die Preise sogar leicht zu erhöhen. Alle anderen deutschen Topdestinationen liegen von den einstigen Höchstpreisen noch deutlich entfernt. Die größten Preisrückgänge seit Krisenbeginn haben die Städte Düsseldorf (-21,12%), Duisburg (-19,35%) und Bielefeld (-16,96%) zu verzeichnen. Mannheim ist mit einem durchschnittlichen Übernachtungspreis von 99,71 € teuerste Hotelstadt in Deutschland, gefolgt von Nürnberg (96,74 €) und München (93,67 €). Am günstigsten hingegen schläft man in Leipzig (68,22 €) und Wuppertal (66,55 €).

Der seit Januar verringerte Mehrwertsteuersatz für Übernachtungen zeigt bislang keine spürbare Auswirkung auf die Zimmerpreise in der deutschen Hotellerie.

Wie im Inland weisen mehrheitlich auch die europäischen und weltweiten Destinationen höhere Hotelpreise im Vergleich zum Einbruch im Januar auf. Im Vorjahresvergleich lieferte der Februar 2010 zumindest in der Hälfte der weltweiten Topdestinationen wieder gestiegene Hotelpreise. Hier tun sich insbesondere New York (+16,6%) sowie das norwegische Oslo (+11,3%) und Sydney in Australien (+11,45%) hervor. Die beiden Überraschungsstädte bilden jedoch London sowie Rio De Janeiro. Als einzige Vertreter entwickelten sich die Zimmerpreise hier entgegen des allgemeinen Trends. Während an Rio de Janeiro die Weltwirtschaftskrise mit einem Hotelpreisanstieg von über 30% (!) offenbar spurlos vorüberging, verspürte London lediglich eine unterdurchschnittliche Preisabschwächung und liegt im Februar 2010 sogar wieder über dem Ausgangsniveau des Vorkrisenmonats Februar 2008.

(hotel.de AG)


 


 

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