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Restaurant-Ampel

Was denken Sie über die Hygiene-Ampel, die in Münchens Restaurants eingeführt werden soll?

Valerie Holsboer, Hauptgeschäftsführerin des Bundesverbands der Systemgastronomie e.V., verrät business-on.de, was sie über die Restaurant-Ampel denkt.

»Gut gemeint aber nicht wirklich durchdacht – das ist mein Fazit zum derzeitigen Stand der Restaurantampel. Es ist völlig richtig »strukturelle Schmutzfinken« unter den Restaurantbetreibern herauszufiltern. Der Gast erwartet in diesem Fall aber die Schließung und nicht einen farbigen Balken an der Restauranttüre. Außerdem ist noch unklar, was alles in das Kontrollergebnis einfließen soll. Den Gast interessiert vorrangig die Lebensmittelhygiene. Bei der geringen Anzahl vorhandener Kontrolleure können zwischen den Prüfungen mehrere Jahre liegen. Die Aussagekraft geht damit Richtung Null. Besonders bedenklich finde ich, dass die genannten Schmutzfinken bei einem schlechten Ergebnis einfach einen Inhaberwechsel vollziehen können und sich damit rein waschen. Die aktuellen Vorschläge zur Umsetzung der Restaurantampel sorgen demnach nur für eine scheinbare Transparenz«, sagt Valerie Holsboer, Hauptgeschäftsführerin des Bundesverbands der Systemgastronomie e.V.

(Kathrin Hollmer)


 


 

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