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Banken-Stresstest: Hypo Real Estate hat nicht bestanden

Das deutsche Finanzinstitut Hypo Real Estate (HRE) ist beim europaweiten Banken-Stresstest durchgefallen.

Von den 14 deutschen Banken, die auf ihr Standing in einem angenommenen Krisenszenario geprüft wurden, sei die HRE "der  einzige Nichtbesteher", sagte der Präsident der Finanzaufsichtsbehörde BaFin , Jochen Sanio, am Freitag in Frankfurt. Für Bundesbank-Vizepräsident Franz-Christoph Zeitler wird das Ergebnis des Stresstests das "Vertrauen in die Banken stärken". Das Testszenario sei hart gewesen, fügte Zeitler hinzu.

Der Ausschuss der europäischen Bankenaufseher (ECBS) legte dem EU-Stressszenario für die Jahre 2010 und 2011 eine angenommene Konjunkturabkühlung von insgesamt drei Prozent zugrunde, für Deutschland 3,3 Prozent. In einer ergänzenden Stresssituation wird zusätzlich eine Krise der Staatsanleihen unterstellt. Der Test gilt als bestanden, wenn die Kernkapitalquote eines Instituts auch bei Eintritt der strengeren Testannahmen nicht unter sechs Prozent fällt. Vor diesem Hintergrund habe sich das deutsche Bankenwesen nun als robust erwiesen, sagte Zeitler.

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Bei der ECBS-Simulation sank die Kernkapitalquote der HRE am Ende auf 4,7 Prozent. Mit 6,2 Prozent bestand die Norddeutsche Landesbank nur knapp. Für kein deutsches Finanzinstitut müsse nach dem Test ein Kapitalbedarf angenommen werden, sagte Sanio. Entsprechende  Fragen könne er mit einem "einschränkungslosen Nein" beantworten.

(ddp)


 


 

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