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Hypo Real Estate Verstaatlichung

EU genehmigt vorübergehend weitere HRE-Staatsgarantien

Die Europäische Kommission hat zwei Staatsgarantien über acht Milliarden beziehungsweise zehn Milliarden Euro für die inzwischen verstaatlichte Bank Hypo Real Estate (HRE) vorübergehend genehmigt.

Die Garantien seien angemessen, um eine beträchtliche Störung im Wirtschaftsleben Deutschlands zu beheben, teilte die Brüsseler Behörde am Montag mit. Der Münchner Immobilienfinanzierer nutzt die Garantien, um seinen Liquiditätsbedarf zu decken.

Diese und auch vorangegangene Rettungsmaßnahmen für die HRE würden berücksichtigt, wenn die Kommission ihre finale Entscheidung über den Umstrukturierungsplan der HRE trifft, teilte die Kommission mit. Im Oktober 2008 war die HRE von der Finanzkrise schwer getroffen worden und erhielt daraufhin Hilfen von mehr als 100 Milliarden Euro. Im
Oktober 2009 wurde sie verstaatlicht.

Die Garantie über acht Milliarden Euro wird am 23. Dezember 2009 beginnen und am 22. Dezember 2010 enden. Die Zehn-Milliarden-Euro-Garantie wird in den nächsten Monaten gewährt, falls sie für dringenden Liquiditätsbedarf notwendig ist. Beide Garantien werden vom Sonderfonds Finanzmarktstabilisierung (SoFFin) gewährt.

Die Kommission hatte bereits verschiedene Maßnahmen vorübergehend genehmigt, darunter eine Staatsgarantie über 35 Milliarden Euro.

(ddp)


 


 

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