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Immobilienboom

Dynamik ungebrochen - Immobilienkäufer entscheiden innerhalb von 4 bis 6 Wochen

Fehlende Anlagealternativen, niedrige Hypothekenzinsen, Inflationsangst – im ersten Halbjahr 2013 hat die Dynamik am deutschen Immobilienmarkt nicht an Fahrt verloren. Im Gegenteil: Viele Investoren treffen ihre Kaufentscheidung schon zwei Monate nach den ersten Beratungsgesprächen.

„Im Schnitt entscheiden sich die Käufer heute innerhalb von 4 bis 6 Wochen für ein Objekt. In den vergangenen Jahren dauerte es vom ersten Termin bis zur Absichtserklärung nicht selten mehr als doppelt so lang“, sagt Martin Greppmair, Chefprojektentwickler des Münchner Bauträgers Euro Grundinvest.

Nach wie vor gilt das sogenannte Betongold als sichere Anlage. Das beweist auch die hohe Eigenkapitalquote. Trotz der gestiegenen Immobilienpreise und der niedrigen Zinsen ist der Anteil des eingesetzten Eigenkapitals verhältnismäßig hoch. Greppmair: „Der durchschnittliche Eigenkapitalanteil unserer Kunden liegt bei 35 Prozent. Die meisten Banken wären schon mit 25 Prozent zufrieden.“ Der niedrige Finanzierungsbedarf sorgt nicht zuletzt für einen stabile Marktsituation. Die Gefahr einer Immobilienblase ist bei solch niedrigem Fremdkapitaleinsatz nicht gegeben.

Trend geht zur Zweitimmobilie

Für den Großteil der Investoren ist es zudem nicht der erste Immobilienkauf. Laut Euro Grundinvest besitzen bereits circa 65 Prozent eine Immobilie und kaufen 2013 mindestens zum zweiten Mal. „Auch das kann ein Grund für die Geschwindigkeit sein, mit der sich die Interessenten entscheiden. Sie wissen was sie wollen, was auf sie zukommt und worauf sie achten müssen“, erklärt Greppmair.

Darüber hinaus kommen die meisten Immobilienkäufer nach Beobachtungen von Euro Grundinvest aus der näheren Umgebung des Objektes. Das heißt, sie kennen die Umgebung und wissen um die Besonderheiten und den Wert der Lage. „Bei unseren Objekten stammen etwa 19 Prozent der Käufer aus dem gleichen Stadtteil und 33 Prozent aus einem Umkreis von nicht mehr als 10 Kilometern. Weitere 18 Prozent wohnten maximal 30 Kilometer entfernt. Die Mehrheit der Käufer ist somit in der Lage, die Immobilie realistisch einzuschätzen und ihr Potential zu beurteilen“, sagt der Immobilienexperte von Euro Grundinvest.

Metropolen sind Kaufmagneten

Für das zweite Halbjahr 2013 verspricht sich der Münchner Bauträger eine konstante Fortsetzung der Entwicklung. Greppmair: „Insbesondere in den Metropolen wie München ist die Nachfrage größer als das Angebot. Zudem interessieren sich wieder verstärkt Privatanleger und Eigennutzer für kleinere Immobilien mit einem geringeren Gesamtkaufpreis. Deshalb rücken immer mehr Projekte mit Appartementwohnungen und Grundrissen bis maximal 80 Quadratmeter in den Fokus der Immobilieninteressenten. Auch Lagen mit guter Verkehrsanbindung und funktionierender Infrastruktur am Rand der Innenstädte werden weiter an Bedeutung gewinnen.“

Quelle: Euro-Grundinvest

(Redaktion)


 


 

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