16.11.2011  11:58 Uhr

Einzelhandels-Immobilien
New York City teuerster Immobilienmarkt der Welt

München. New York City bleibt für Einzelhändler der teuerste Immobilienmarkt der Welt. Zudem konzentrieren sich Einzelhändler bei ihrer Expansion auf die führenden Metropolen. Die Krise in der Eurozone hat weiterhin Einfluss auf das Konsumklima und führt u.a. zu konstanten Mietniveaus bei Einzelhandelsflächen in allen drei Weltregionen.

Insgesamt blieben die Mietpreise für Einzelhandelsflächen weltweit im dritten Quartal 2011 mit einem Rückgang von 0,6 Prozent fast konstant. In der Region Americas wurde ein Rückgang von 2,0 Prozent registriert, während sich das Preisniveau in den Regionen Asia-Pacific und Europe, Middle East and Africa nicht veränderte. Dies ist ein deutlicher Unterschied im Vergleich zur Situation Anfang des Jahres und ist zurückzuführen auf eine zunehmende Vorsicht der Einzelhändler bei ihrer Expansion.

München weltweit auf Platz 13

New York City bleibt für Einzelhändler auch im dritten Quartal 2011 der teuerste Standort der Welt. Für einen Quadratmeter werden in der Spitze 15.244 Euro jährlich gezahlt. Hongkong belegt mit 13.601 Euro pro Quadratmeter den zweiten und Sydney mit 9.823 Euro pro Quadratmeter jährlich den dritten Platz. London ist mit 7.134 Euro auf dem vierten und Zürich mit 6.799 Euro pro Quadratmeter jährlich auf dem fünften Platz. London hatte zuvor Platz fünf belegt. Der höhere Wettbewerb um Flächen im Londoner Westend führte zu einem Anstieg der Mietpreise im Jahresvergleich um 5,6 Prozent. München belegt im CBRE-Ranking Platz 13 und ist damit der teuerste Immobilienmarkt für Einzelhändler in Deutschland.

Einzelhändler setzen internationale Expansion fort

Karsten Burbach, Head of Retail bei CBRE in Deutschland: „Trotz der wirtschaftlichen Unsicherheiten setzen Einzelhändler ihre internationale Expansion fort. Dies gilt insbesondere für die Region Asien, wo sich für internationale Einzelhändler attraktive Expansionschancen ergeben. Auch in Europa verzeichnen die wichtigsten Metropolen nach wie vor eine hohe Nachfrage nach attraktiven Flächen in zentralen Lagen. Insgesamt sind die Einzelhändler aber etwas vorsichtiger bei ihrer Expansion als in den Quartalen zuvor. Die Leerstände in exklusiven, zentralen Lagen liegen weiterhin bei fast null. Diese Situation wird sich auch vor dem Hintergrund, dass in den kommenden zwei Jahren kaum neue Shopping-Center auf den Markt kommen, nicht grundlegend ändern.“

Dies geht aus einer aktuellen Untersuchung des Immobilienberatungsunternehmens CBRE hervor.


 

(Redaktion)

Fotokennzeichnung:
Bild Nr. 1 © Kaufingertor / pixelio.de



 


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