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Arzberg Porzellan stellt Insolvenzantrag

Der Porzellanhersteller Arzberg ist pleite. Das Unternehmen aus Schirnding im Fichtelgebirge habe am Montag beim Amtsgericht Hof einen Antrag auf Eröffnung eines Insolvenzverfahrens gestellt, teilte Rechtsanwalt Volker Böhm am Dienstag mit. Er wurde vom Gericht zum vorläufigen Insolvenzverwalter bestellt.

Der Geschäftsbetrieb des Traditionsunternehmens, das 2012 sein 125-jähriges Bestehen feierte, werde fortgeführt. Die Löhne und Gehälter der mehr als 200 Mitarbeiter seien durch das Insolvenzgeld vorerst abgesichert.

Als Grund für die Zahlungsschwierigkeiten führte Böhm Umsatzeinbußen von mehr als 25 Prozent im vergangenen Jahr durch den Verlust eines Großkunden und die starke Billig-Konkurrenz aus Asien an. Gleichzeitig seien hohe Investitionen in energieeffiziente Ofenanlagen nötig geworden.

Böhm erklärte, er sehe gute Chancen, das Unternehmen zu erhalten. Arzberg Porzellan besitze eine starke Marke mit Designkompetenz und eine moderne Produktionsstätte. Böhm sanierte 2009 auch den Porzellanhersteller Rosenthal.

(dapd-bay)


 


 

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