11.11.2009  15:43 Uhr

Infineon
Infineon stattet chinesische Reisepässe mit Chips aus

München. Der Halbleiterkonzern Infineon wird der chinesischen Regierung künftig Chips für elektronische Reisepässe liefern.

Ab dem ersten Quartal 2010 wollen die chinesischen Behörden mit der Ausgabe von jährlich rund 6,5 Millionen elektronischen Reisepässen beginnen, teilte der DAX-Konzern am Mittwoch in Neubiberg bei München mit. «Mindestens die Hälfte der Pässe soll mit Chips von Infineon ausgestattet werden», sagte eine Unternehmens-Sprecherin.

Derzeit seien schätzungsweise rund 30 Millionen chinesische Reisepässe im Umlauf, die in der Regel zehn Jahre gültig seien. Ein einzelner Infineon-Chip für elektronische Reisepässe koste rund einen Euro.

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China verfolgt laut Konzernangaben zwei Passprojekte, eines für rund 500 000 Diplomaten und Regierungsangestellte und ein weiteres für rund 6 Millionen Bürger. Infineon sei der einzige Halbleiterhersteller, der Chips für beide Passprojekte liefert. Allerdings ist Infineon nicht exklusiver Lieferant für beide Projekte, fügte die Sprecherin hinzu.

Die beiden chinesischen Sonderverwaltungszonen Hongkong und Macau
würden ebenfalls von Infineon mit Chips für ihre Reisepässe beliefert. Hier sei der Konzern sogar exklusiver Lieferant.


 

(Redaktion)

  • Tags:
  • Infineon
  • Reisepässe
  • Chips
  • Passprojekte
  • DAX-Konzern

Fotokennzeichnung:
Bild Nr. 1 © infineon



 


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