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Innenminister Herrmann

Speicherung von Bahn-Videos gefordert

Es gehe nicht nur um Terroristen, sondern um den Schutz von Passagieren beispielsweise vor gewalttätigen Rowdys.

Bayerns Innenminister Joachim Herrmann (CSU) sieht die Deutsche Bahn in der Pflicht, Videoaufnahmen an Bahnhöfen zu speichern. Es gehe nicht nur um Terroristen, sondern um den Schutz von Passagieren beispielsweise vor gewalttätigen Rowdys, sagte Herrmann am Dienstag im Deutschlandfunk zu Konsequenzen nach dem versuchten Bombenanschlag auf dem Bonner Hauptbahnhof. Die Aufzeichnung sei auch für die Aufklärung von Straftaten notwendig.

Das Verkehrsunternehmen selbst müsse sich um die Sicherheit seiner Passagiere kümmern. "Jedenfalls müssen hier wirklich die Aufzeichnungsmöglichkeiten verbessert werden." Zugleich sagte Herrmann, er halte es "für absolut unbefriedigend", dass die Bundespolizei das Konzept abgesegnet habe, dass nur an großen Bahnhöfen Videoaufnahmen aufgezeichnet werden. In den Verantwortungsstreit zwischen Bahn und Bundespolizei wolle er sich aber nicht einmischen.

(dapd-bay)


 


 

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