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Insolvenz

Insolvenzantrag der Nobelmarke Titan-Kofferwerke

Nach offiziellen Angaben eines Unternehmenssprechers ist das Penzberger Unternehmen Titan in finanzielle Schieflage geraten. Wie bekannt wurde, hat der Kofferhersteller am vergangenen Donnerstag einen Insolvenzantrag gestellt.

50 Mitarbeiter sind in der Penzberger Firmenzentrale beschäftigt, zudem weitere 50 Mitarbeiter in Geretsried-Gelting, wo die Produktion der Hartschalen-Koffer erfolgt. Trotz der Insolvenz äußerte sich Inhaber und Geschäftsführer Thomas Wagner optimistisch, dass es mit seinem Unternehmen weitergeht: „Ich bin absolut zuversichtlich, keine Sorge. Wir stolpern nicht unvorbereitet in die Insolvenz.“

Es gebe ein Sanierungskonzept, „das wir im Rahmen eines Insolvenzplanverfahrens praktisch umsetzen werden“. Das Unternehmen werde dabei von Spezialisten einer Frankfurter Beratungsgesellschaft unterstützt.

Es begann mit der Auslagerung der Produktion nach China

Die Ursachen der finanziellen Schieflage gehen nach Titan-Angaben auf das Jahr 2010 zurück, wie bei merkur online nachzulesen war. Nach der Verlagerung der Hartschalen-Produktion von China nach Gelting habe das Unternehmen im zweiten Halbjahr hohe Anlaufverluste geschrieben, so der Geschäftsführer. „Mittlerweile sind die Probleme aber durch Umstrukturierung und Komplettierung der Produktion vollständig gelöst“, erklärt er. „Wir verfügen über die modernste Hartschalen-Produktion in Deutschland.“

(Redaktion)


 


 

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