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Insolvenz Qimonda

Inspur - Gruppe hält Kontakt mit Qimonda aufrecht

Der chinesische Serverproduzent Inspur steht mit dem insolventen deutschen Chiphersteller Qimonda wegen einer möglichen Kooperation weiterhin in Kontakt. Dies bestätigte Inspur-Sprecherin Mei Sun am Mittwoch, 27.05,09 der Nachrichtenagentur von Dow Jones Newswires. Damit widersprach sie Darstellungen von Inspur vom März, wonach die Gespräche mit Qimonda auf Eis lägen.

Zuvor hatte der Gouverneur der chinesischen Provinz Shandong, in der die Inspur-Gruppe ansässig ist, in einem Brief an den sächsischen Ministerpräsidenten Thomas Jurk (SPD) mitgeteilt, dass seine Provinz einer vollständigen Übernahme von Qimonda zurückhaltend gegenüberstehe. Allerdings wolle die Provinzregierung Inspur in
Gesprächen mit Qimonda über die Möglichkeiten und den Umfang von Kooperationen weiterhin unterstützen.

Ein Sprecher des Insolvenzverwalters Michael Jaffé hatte am Dienstag gesagt, dass weiterhin keine Angebote für die Übernahme von Qimonda vorlägen. Die Hoffnungen des Insolvenzverwalters ruhen derzeit vor allem auf einem Einstieg von Inspur und eines russischen Investors.

Das Insolvenzverfahren für die Infineon-Tochter war am 1. April offiziell eröffnet worden. Fast 2500 Mitarbeiter aus Dresden und München wechselten in eine Transfergesellschaft, in der derzeit noch etwa 2000 Mitarbeiter sind. Etwa 260 Beschäftigte verblieben im Werk. Zuletzt hatte Qimonda weltweit 8700 Menschen beschäftigt.

ddp/jwu/nas

(Redaktion)


 


 

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