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Interim Management

Veränderung heißt den Stein zu werfen

Beratung und Interim Management besitzen eine gemeinsame Basis: beide leben von Veränderung. Und Veränderung wiederum lebt von der Bereitschaft sich mit immer wieder neuen Anforderungen auseinanderzusetzen. Nun ist Interim Management keine zwangsläufige Folgeerscheinung von Veränderung und Veränderungen betreffen langfristig jeden Mitarbeiter. Führungskräfte jedoch sind vom Wandel besonders betroffen, wenn nicht gar gefährdet.

BUCHEMPFEHLUNG:

Nun kann man nicht bei jedem fundamentalen Bruch im Unternehmen die Führungsmannschaft austauschen. Aber es gibt einen kognitiven Zusammenhang zwischen Erfolg und Veränderungsbereitschaft. Nichts ist so veränderungsfreindlich wie der Erfolg. Klingt paradox? Keineswegs: Das Problem sind seine Konsequenzen: man möchte ihn perpetuieren und wird daher die erworbenen Glaubensgrundsätze, wie das Geschäft zu betreiben ist, bald in Stein gemeißelt sehen wollen, damit ja niemand davon abweicht. Veränderung heißt dann, den Stein zu werfen. 

Beratung ohne den inneren "Erfolgsnebel"

Aus diesem Grund ist Beratung wichtig, weil ihr scharfer Blick von außen nicht durch den inneren „Erfolgsnebel“ getrübt wird. Nas Neue zu entdecken ist dabei nicht das Problem. Das Alte loswerden ist oft die wirkliche Aufgabe der Führungskräfte. 

Deutlich werden solche Probleme, wenn sich Veränderungen hochkomprimiert darstellen wie zum Beispiel bei Private Equity . Hier geht es um Entschlossenheit, sowie um Geschwindigkeit und Durchschlagkraft. Das ist die Stunde des Interim Managers. Es kommt von außen, ist frei von der Vergangenheit und muss sich nicht auf eine lange Strecke mit politischen Querverbindungen der Organisation auseinandersetzen sonder kann sich allein der Aufgabe widmen, bis die Veränderung auf den Weg gebracht ist. 

Wann genau der Interim Manager in den Unternehmen zu einer Selbstverständlichkeit werden kann, und wie sich eine völlig neue Generation von Führungskräften selbst neu definieren kann, beschreiben Rüdiger Kabst, Wolfgang Thost und Rodrigo Isidor in ihrem neuen Buch. Unser Buchtipp der Woche.

(Redaktion/Edda Nebel)


 


 

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