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Digitale Fußabdrücke

Experten-Tipps: Suchen Sie im Internet öfter mal nach sich selbst!

Microsoft veröffentlicht anlässlich des Europäischen Datenschutztages die Ergebnisse einer Umfrage zur Online-Reputation. Folgende fünf Tipps können helfen, den digitalen Fußabdruck zu kontrollieren und eine positive Online-Reputation beizubehalten:

Bleiben Sie wachsam und prüfen Sie von Zeit zu Zeit Ihr digitales Profil

- Suchen sie nach allen Variationen Ihres Namens in bekannten Suchmaschinen und bewerten Sie, ob die Ergebnisse das widerspiegeln, was Sie mit der Welt – zum Beispiel mit aktuellen oder zukünftigen Arbeitgebern, Kollegen, Freunden und Familienmitgliedern - teilen möchten.

- Umfrageergebnisse zeigen, dass 37 Prozent der Erwachsenen das nur selten oder nie tun.

Wägen Sie die Trennung von beruflichen und persönlichen Profile ab

- Wenn Sie auf Job-Suche sind, sich für eine Hochschule bewerben, auf der Suche nach einer neuen Versicherung oder Kreditanstalt sind, sollten Sie bedenken, dass Ihr Online-Profil ein bestimmender Faktor für die Einstellung oder Bewertung Ihrer Person werden kann.

- Achten Sie darauf, verschiedene E-Mail-Adressen, Pseudonyme, verweisende Blogs und Websites für jedes Profil zu verwenden und vermeiden Sie Querverweise zu persönlichen Websites.

- 57 Prozent der Erwachsenen denken über Maßnahmen nach, um ihre Arbeit und Ihr persönliches Profil privat zu halten; 17 Prozent der Menschen haben jedoch Informationen online freigegeben, die privat bleiben sollten. Die meisten allgemein freigegebenen Informationen betreffen das Privatleben (56 Prozent) und persönliche Fotos (38 Prozent).

Passen Sie Ihre Privatsphäre-Einstellungen an

- Im Internet Explorer 9 oder anderen Web-Browsern und auf Social- Networking -Websites, persönlichen Blogs und anderen Orten, wo Sie persönliche Daten pflegen, sollten Sie die Privatsphäre-Einstellungen nutzen, um zu verwalten, wer Ihre Daten sehen, nach Ihnen suchen sowie Ihre Beiträge kommentieren kann und wie Sie unerwünschte Zugriffe blockieren können.

- Laut der Microsoft Online-Reputation-Studie, verwenden 49 Prozent der Erwachsenen keine Privatsphäre-Einstellungen auf Social-Networking-Websites.

Bedenken Sie mögliche Folgen, bevor Sie Informationen teilen

- Überlegen Sie besonders welche privaten Fotos und Videos sie posten, mit wem Sie Informationen teilen und wie sich die Inhalte auf Ihren Ruf auswirken können. Reden Sie mit Freunden und Ihrer Familie über das, was sie posten möchten und was Sie lieber nicht im Internet teilen wollen. Bitten Sie andere gegebenenfalls unerwünschte Inhalte zu löschen.

- 16 Prozent der deutschen Internetnutzer haben durch die Online-Aktivitäten von anderen negative Konsequenzen erfahren. Davon geben 37 Prozent an, dass Ihnen der Job gekündigt wurde, 31 Prozent haben ihre Krankenversicherung verloren, 28 Prozent haben einen Job nicht bekommen und 15 Prozent wurde ein Kredit nicht gewährt.

Seien Sie ein guter digitaler Bürger

- Das Web hat ein langes Gedächtnis. Verhalten Sie sich höflich und mit Respekt anderen gegenüber.

Microsoft bietet einen Leitfaden zum besseren digitalen Bürger im "Digital Citizenship In Action Toolkit" an, das hier heruntergeladen werden kann.

(Redaktion)


 


 

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