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Internet-Handel

Jeder siebte Euro wird schon jetzt "online" ausgegeben

Der Handel hätte es besser nicht treffen können, sieht man auf die Möglichkeiten des Vertriebs über Internet, Social Media und Smartphones: Zwei Drittel der Erwachsenen kaufen darüber ein und geben dafür im Schnitt 1.250 Euro pro Jahr aus.

Das zeigt eine im Rahmen des österreichischen Versandhandelstages präsentierte Studie. Bei dem Branchentreff zum Thema "Handel der Zukunft" zeigten Experten, welche Herausforderungen die nötige ständige Anpassung der Branche an das Kommunikationsverhalten der Kunden mit sich bringt. 

Mehr Kunden und Umsatz

"Jeder siebte Euro wird hierzulande über den Distanzhandel ausgegeben", berichtet Peter Voithofer von der KMU Forschung Austria über die aktuelle Entwicklung des Kaufverhaltens. Zwei Drittel der Bevölkerung ab 15 Jahren haben seit Mai 2011 zumindest einmal im Versandhandel, Interneteinzelhandel oder via Teleshopping eingekauft. In absoluten Zahlen sind das mit 4,7 Millionen Österreichern um 14 Prozent mehr als vor einem Jahr. Die dabei getätigten Ausgaben liegen bei nunmehr 5,8 Milliarden Euro, wobei dieser Anstieg mit zuletzt neun Prozent leicht darunter liegt.

Trends und Fallen

Entsprechend dieses Booms ist auch die Branche sehr dynamisch, wie Harald Gutschi von der Plattform Versandhandel beim Handelsverband gegenüber pressetext darlegt. "Die Händler müssen jahrzehntelange Gewohnheiten hinter sich lassen." Das sei Herausforderung und Bedrohung zugleich, zeige der Werdegang einst dominanter Player wie Quelle, La Redoute oder Neckermann. "Wer einen wichtigen Trend versäumt, ist krank und braucht eine schwerwiegende Operation. Wer gleich zwei Trends versäumt, den gibt es nicht mehr."

Derartige Trends bei Vertriebskanälen gibt es dank Internet, Social Media, Smartphones und Tablets mehr als genug und die Komplexität ihrer Bedienung steigt. Es gibt hier jedoch auch eine "Multichannel-Falle", wie Martin Groß-Albenhausen vom Bundesverband des deutschen Versandhandels http://bvh.info darlegt. "Die Kanäle nehmen zu, die Marketingbudgets jedoch oft nicht. Will man Komplettangebote auf allen möglichen Kanälen spielen, geht dies oft ins Auge. Besser ist es, eigene Stärken bei der Kundenansprache auszuloten und diese zu verstärken. So kann es gelingen, Google und Facebook nicht alle Macht zu geben."

Smartphones immer wichtiger

Klassischer Versandhandel über Telefon- oder Postbestellung muss aus Kundensicht vor allem schnell liefern, gute Produktqualität zu günstigen Preisen bieten und Rückgabe beziehungsweise Umtausch ermöglichen. Beim Internethandel steht die Zuverlässigkeit sowie das gute Preis-Leistungs-Verhältnis stärker im Vordergrund, zeigen weitere Ergebnisse der KMU-Forschung. Zunehmend gewinnt jedoch das Smartphone an Bedeutung: "Jeder dritte Smartphone-Besitzer sucht mit seinem Handy gezielt nach Einzelhandelswaren, zehn Prozent kaufen auch tatsächlich so ein, wobei dieser Anteil weiter stark wächst", betont Voithofer.

Quelle: pressetext.com

(Redaktion)


 


 

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