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Neuer Investor für Lebensmittelgeschäft in Riem gesucht

Für Riem sucht die Stadt München händerringend einen neuen Betreiber für ein örtliches Lebensmittelgeschäft, um so die Attraktivität der Messestadt für ihre Bewohner aufrecht zu erhalten. Um hier zu besseren Ergebnissen zu kommen, wurden die Rahmenbedingungen angepasst und optimiert.

Die Messestadt Riem stellt auf dem Gelände des ehemaligen Flughafens München-Riem einen hochattraktiven Wohn- und  Wirtschaftsstandort dar. In der Messestadt Riem wird Wohnraum für rund 16.000 Einwohnerinnen und Einwohner sowie zirka 13.000 wohnungsnahe Arbeitsplätze geschaffen. Immer wieder wurde in der Öffentlichkeit auf das Fehlen eines Lebensmittelgeschäftes im Osten der Messestadt hingewiesen. Die Stadt München ist schon seit mehreren Jahren bemüht, diesem Mangel abzuhelfen. Bisher konnte jedoch kein Investor für die Entwicklung von Einzelhandelsflächen am U-Bahnhaltepunkt Messestadt Ost gewonnen werden.

Hemmende Rahmenbedingungen angepasst und optimiert

Als Grund hierfür wurde genannt, dass der Bau der Wohngebäude und damit der Bezug der neuen Bewohnerinnen und Bewohner des 2. und 3. Bauabschnitts abgewartet wird. Zum heutigen Zeitpunkt stellt sich die Gesamtsituation erfreulicherweise anders da. Sowohl im 2. als auch im 3. Bauabschnitt ist der Bezug der Wohngebäude weit fortgeschritten. Darüber hinaus hat sich der Immobilienmarkt im Segment der Kerngebiete und Büroflächen nach einer jahrelangen Talsohle etwas erholt. Aufgrund dieser Aspekte wurde das Kerngebiet MK 3 an der U-Bahn-Station Messestadt Ost von der Stadt am 21. Januar erneut ausgeschrieben. Das Referat für Stadtplanung und Bauordnung und das Kommunalreferat waren in engem Kontakt mit möglichen Interessenten intensiv bemüht, die Rahmenbedingungen so weit anzupassen und zu optimieren, dass die Ansiedlung von attraktiven, zeitgemäßen und marktfähigen Unternehmen der Nahversorgung (Discounter und Vollsortimenter) gefördert wird. 

Um die Realisierung der gewünschten Nutzungen im Sinne der Sicherung der städtebaulichen Ziele zu unterstützen, ist in dem an der U-Bahnhaltestelle Messestadt Ost liegenden Kerngebiet unter den in der Ausschreibung dargelegten Voraussetzungen eine Befreiung von der Verkaufsflächenbeschränkung, die der Bebauungsplan vorsieht, vorstellbar. Darüber hinaus konnte das Kommunalreferat in Abstimmung mit der Park & Ride GmbH erreichen, dass bei Interesse der Investoren gegen Zahlung
eines Ablösebetrages der Nachweis von Stellplätzen im gegenüberliegenden Park & Ride Parkhaus grundsätzlich möglich ist.

Die Landeshauptstadt München bietet im Gegensatz zu den beiden früheren Ausschreibungen bei diesem Objekt erstmalig die Möglichkeit an, ein notarielles Kaufangebot im Rahmen eines Optionsmodells gegen Zahlung eines Optionsentgelts abzuschließen. Dieses Angebot ist bis 18 Monate nach Beurkundung der Angebotsurkunde bindend. Es wird somit die Chance eröffnet, während der Laufzeit der Option die baurechtliche Zulässigkeit des konkreten Vorhabens durch Vorbescheid feststellen zu lassen. Die Ausschreibungsfrist endet am 21. März, 12 Uhr, das entsprechende
Exposé ist zu finden unter www.immo-muenchen.de.

(Redaktion)


 


 

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