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BayBG veröffentlicht Jahresergebnis 2008/2009: Mit 99,2 Mio. Euro in Oberbayern engagiert

„Angesichts der schwierigen gesamtwirtschaftlichen Situation stand das Jahr 2009 für die BayBG ganz besonders unter dem Aspekt der Unterstützung und Betreuung des 530 Unternehmen umfassenden Beteiligungsportfolios.“

In Oberbayern ist die BayBG aktuell (Stand 31. März 2010) bei 211 Unternehmen mit 99,2 Mio. Euro engagiert.

So das Resümee von Sonnfried Weber, Sprecher der Geschäftsführung der BayBG Bayerischen Beteiligungsgesellschaft mbH, München, bei der Vorstellung der Ergebnisse des Geschäftsjahres 2008/2009 (Bilanzstichtag: 30.09.2009) am 09. April vor der Presse in München.

Hierzu zählte vielfach auch eine Erhöhung eines bereits bestehenden Engagements, um die Kapitaldecke der Unternehmen zu stärken und ihnen gleichzeitig die Realisierung weiterer Zukunftsprojekte zu ermöglichen. Bei den 87 Neuengagements (Vorjahr: 86) handelte es sich in 39 Fälle (Vorjahr: 24) um eine Erhöhung eines bereits bestehenden Engagements.

Trotz der schwierigen konjunkturellen Situation hat sich die BayBG 2008/2009 mit insgesamt 44,8 Mio. Euro in allen bayerischen Regionen neu engagiert. „Das ist zwar nicht ganz der Rekordwert des Vorjahrs von damals 51 Mio. Euro, aber in der Langfristbetrachtung ein eher überdurchschnittlicher Wert“, so Weber. Und im Vergleich zum gesamten Beteiligungsmarkt, der geradezu dramatisch eingebrochen ist und nur noch ein Viertel des Vorjahres an Neugeschäft realisieren konnte, ein „sehr gemäßigter Rückgang“, den Weber mit der sinkenden Investitionstätigkeit der Unternehmen begründete: „Ein besonderer Schwerpunkt der BayBG ist die Finanzierung von Investitionen und Innovationen. Wird weniger investiert, reduziert sich auch die Nachfrage nach Beteiligungskapital für Wachstumszwecke.“ Insgesamt ist die BayBG mit 309 Mio. Euro in der heimischen Wirtschaft investiert. Um angesichts der unsicheren Konjunkturlage für „alle Risiken gewappnet zu sein“, hat die BayBG ihre Risikovorsorge im vergangenen Jahr auf 16,3 Mio. Euro erhöht (Vorjahr:11,2). Diese umfangreiche Risikovorsorge ist der primäre Grund für den Rückgang des Jahresergebnisses auf 5,2 Mio. Euro (Vorjahr: 9,0 Mio. Euro).

Wenngleich die BayBG nach wie vor ihren Schwerpunkt bei stillen Beteiligungen habe, so sei sie auch bei mehr als 50 Unternehmen mit einer offenen Beteiligung engagiert, erläuterte Weber weiter. Insgesamt würden individualisierte, speziell auf die jeweilige Unternehmenssituation maßgeschneiderte Beteiligungsmodelle verstärkt nachgefragt.

Als weiteren inhaltlichen Schwerpunkt des vergangenen Jahres führte Weber die effiziente Zusammenarbeit mit den Kreditinstituten aus, von denen viele zu den Gesellschaftern der BayBG zählen. Mit Beteiligungskapital hätten Unternehmen vielfach ihren Kreditspielraum gesichert bzw. erhöht. Weber: „ Eigenkapital und Fremdkapital – das gehört zusammen wie linker und rechter Schuh. Eins ist ohne das andere nicht möglich, nicht sinnvoll.“

Für Unternehmen, deren Standard- Mezzanine - Vertrag in den nächsten Jahren endet und die so in eine Finanzierungslücke geraten könnten, erarbeitet die BayBG aktuell Lösungen für die Möglichkeit einer adäquate Anschlussfinanzierung. Trotz der weiterhin unklaren konjunkturellen Entwicklung rechnet die BayBG wieder mit Neuabschlüssen von rund 40 Mio. Euro und einem positiven Jahresüberschuss .

(BayBG)


 


 

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