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Höchste Gefahrenstufe

Atomkatastrophe in Japan so schwer wie Reaktorunfall in Tschernobyl

Das Atomunglück von Fukushima wird von Japan nun offiziell als ebenso schwer wie das Reaktorunglück in Tschernobyl eingestuft.

Die Atomsicherheitsbehörde erklärte, dass das Unglück werde auf der Internationalen Bewertungsskala auf der höchsten Stufe 7 eingeordnet. Bislang galt noch Stufe 5. 

Minoru Oogado von der Atomsicherheitsbehörde begründet die neue Einstufung damit, dass die Auswirkungen der Strahlung umfassend seien, sowohl in der Luft, im Gemüse, als auch in Leitungs- und Meerwasser.

Die Menge der Radioaktivität, die aus dem Atomkraftwerk Fukushima ausgetreten ist, entspricht etwa zehn Prozent der Menge, die in Tschernobyl freigesetzt worden ist.

Zurzeit wird noch geprüft, wie viel Radioaktivität insgesamt austreten könne, so die Betreiberfirma Tepco. Wird weiterhin Strahlung freigesetzt, könnte mehr Radioaktivität in die Umwelt gelangen als in Tschernobyl, sagte Sprecher Junichi Matsumoto. Nisa-Sprecher Nishiyama verwies jedoch darauf, dass es, anders als in Tschernobyl, in Fukushima bislang keine Explosionen im Reaktorkern gegeben habe, berichtet RP online.

(Redaktion)


 


 

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