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Lage in Japan

Radioaktives Wasser fließt weiter in den Pazifik

Aus dem havarierten Fukushima-Reaktor 2 fließt weiterhin ungehindert radioaktives Wasser in den Pazifik. Der Versuch, den Riss mit Kunstharz zu flicken, scheiterte am Wochenende.

Arbeiter hatten zunächst versucht, das Leck mit Beton abzudichten. Wegen der großen Wassermengen wurde der Beton aber nicht hart und der Versuch scheiterte.

Daraufhin wurde versucht, ein Rohr zum Schacht mit einem chemischen Polymer zu verstopfen, aber auch dieses Vorhaben missglückte zunächst.

Bis Sonntag wurden glücklicherweise keine weiteren Lecks und Risse in den Reaktorblöcken entdeckt, die radioaktives Wasser in den Ozean gelangen lassen.

Laut dem Kraftwerkbetreiber könnten die Arbeiten am Reaktor noch Monate dauern. Weiterhin teilte Tepco mit, dass die seit dem Erdbeben zwei vermissten Arbeiter tot in der Anlage aufgefunden wurden. Die beiden sind die ersten bestätigten Todesfälle in dem zerstörten Kraftwerk.

Es wird inzwischen befürchtet, dass insgesamt 25.000 Menschen in der Katastrophe in Japan ums Leben gekommen sind.

(Redaktion)


 


 

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