Stress im Job
Zahl der Arbeitsunfähigkeitstage durch psychische Erkrankungen steigt
München. Der Stress im Job macht immer mehr Arbeitnehmer psychisch krank. Wie die AOK Bayern am Montag mitteilte, ist die Zahl der Arbeitsunfähigkeitstage durch psychische Erkrankungen im Freistaat seit dem Jahr 2000 um fast 54 Prozent gestiegen.
Inzwischen seien fast neun Prozent aller Ausfalltage auf psychische Krankheiten zurückzuführen. Verantwortlich für die Zunahme sei die stetig wachsende Belastung in der Arbeitswelt.
Insgesamt sei der Krankenstand unter den rund 2,1 Millionen AOK-versicherten Arbeitnehmern in Bayern das dritte Jahr in Folge gleich geblieben, teilte die Kasse weiter mit. Im Jahr 2010 seien 4,2 Prozent aller Kalendertage für die Betriebe wegen Arbeitsunfähigkeit verloren gegangen. Vor zehn Jahren lag der Krankenstand laut AOK noch bei 4,9 Prozent.
(dapd-bay)
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