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Nordafrika-Konflikt

«Operation Libya» und der Kampf um Erdöl und Trinkwasser

Die brutalen Diktatoren wie Saddam Hussein und Gaddafi wurden jahrelang vom Westen hofiert. Plötzlich wurden sie als nicht mehr tragbar erklärt. Von wem wurden die plötzlichen Aufstände, verursacht durch Enthüllungen von Wikileaks, initiiert? Welches ist der Grund, die bisherigen Einmann-Machtverhältnisse zu ändern?

Alles war ja nicht falsch, was in die Wege geleitet wurde, besonders in Libyen mit bessern wirtschaftlichen Verhältnissen. So heisst es beispielsweise in den "Maghreb-Nachrichten" am 20.03.2009 gekürzt:

«Libysche Offiziere präsentierten auf dem 5. Weltwasserforum in Istanbul zum ersten Mal ein Projekt zur Wasserförderung, das auf 33 Milliarden US$ geschätzt wurde. Das Projekt (begonnen 1980 im Auftrag von Muammar Gaddafi) sieht die Errichtung eines künstlichen Flusses vor, damit die Bevölkerung im Norden Libyens mit trinkbarem Wasser versorgt werden kann. Am 1. September 2010 konnte der erste Grossabschnitt in Betrieb genommen werden. Nun ist es, gefährlich, ohne einen Cent der Weltbank und des IWF ein Projekt durchzuziehen, welches das Potential hat, ganz Nordafrika in einen blühenden Garten zu verwandeln. Das steht dem Ziel der Destabilisierung der Region entgegen, welche die Londoner City anstrebt, um die Weltdiktatur der Konzerne durchzusetzen.»

Gaddafi würde die Rohstoffe und hier vor allem die riesigen Trinkwasservorkommen unter der Sahara niemals an die internationalen Konzerne billig abgeben.

Der an der Universität Ottawa lehrende Professor für Wirtschaftswissenschaften, Michel Chossudovsky, hat schonungslos offen gelegt, was die sogenannte Internationale Gemeinschaft dazu antreibt, den Versuch zu Libyens Unterwerfung zu starten. Hier Auszüge aus Chossudovskys Artikel «Operation Libya» und der Kampf ums Erdöl: Neuzeichnung der Landkarte Afrikas:

Neuzeichnung der Landkarte Afrikas

«Operation Libya« ist Teil einer umfassenderen militärischen Agenda für den Nahen und Mittleren Osten sowie für Zentralasien, die darauf abzielt, die Kontrolle und Besitzrechte über mehr als 60% der Weltreserven von Erdöl und Erdgas, einschließlich der Erdgas- und Erdölpipelines, an sich zu reißen.

«Moslemische Länder wie Saudi-Arabien, der Irak, der Iran, Kuwait, die Vereinigten Arabischen Emirate, Katar, Jemen, Libyen, Ägypten, Nigeria, Algerien, Kasachstan, Aserbaidschan, Malaysia, Indonesien, Brunei, verfügen über 66,2 bis 75,9% der gesamten Erdölreserven».
Eine Invasion Libyens unter einem humanitären Mandat würde den gleichen Unternehmens-Interessen wie die Invasion und Besetzung des Iraks 2003 dienen. (Quelle: Dr. Gunther Kümel, politonline.ch).

In der F.A.Z., 24.03.2011 S.34 schreibt Manfredo Crivelli, Baar CH: ...noch bevor in Libyen der Konflikt ausbrach, ...sagte mir ein Freund, dass er von einem Angestellten des Flughafens Grosseto (I) gehört habe, dass die Dänen für Libyen übten. Zu den Interventionen in Libyen, sagte Parag Khanna, Direktor bei der New America Foundation in Washington, gemäss Sonntags-Zeitung vom 27.02.2011., dass Europa und nicht die USA die Führung übernehmen müsse.

Das römische Reich (inkl. Nordafrika?) kommt wieder

Der jüdische Staatsmann und Prophet Daniel sah gemäss dem biblischen Buch Daniel, Kapitel 7, vier als Weltreiche gedeutete "Tiere" aufsteigen, gedeutet als das babylonische, das medo-persische, das griechisch-mazedonische, sowie das römische Weltreich, das gemäss Offenbarung 17.8. wiederkommen werde. In den alten bis Afrika reichenden Grenzen Roms ist tatsächlich ein Zusammenschluss von Staaten im Gang, der auch die an das Mittelmeer grenzenden nordafrikanischen Länder einschliessen könnte. Vorher müssen (wie früher in Europa die Monarchien) die afrikanischen Einmann-Machthaber entmachtet werden mit der Gefahr, dass Völker, die nur wählen und nicht über Sachgeschäfte abstimmen können, von Weltfinanzmächtigen für ihre Zwecke missbraucht werden. (Vgl."Prüfen + Handeln", 2002, "Wann kommt das 4. Weltreich wieder?"

(Emil Rahm)


 


 

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