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Aktuelle Exportzahlen

Kein Grund zur Entwarnung

Laut Bertram Brossardt, Hauptgeschäftsführer der vbw – Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft e. V., sind die veröffentlichten Exportzahlen kein Anlass zur Entwarnung. „Die im Mai gegenüber April um 0,3 Prozent leicht gestiegenen Exporte sehen optisch zwar gut aus. Man muss jedoch berücksichtigen, dass die Ausfuhren im Mai immer noch um ein Viertel unter denen des Vorjahresmonats liegen. Für die Weltwirtschaft wie für Deutschland gilt: Der Abschwung geht weiter, allerdings mit vermindertem Tempo.“

Auch die leichten Verbesserungen in der deutschen Industrie dürften nicht zu voreiligem Optimismus verleiten. Selbst wenn beim Auftragseingang in der deutschen Industrie die Talsohle erreicht zu sein scheint, sei das absolute Niveau der Bestellungen immer noch völlig unzureichend. Gleiches gelte für die Produktion, die sich offenbar auf einem sehr niedrigen Stand zu stabilisieren scheint.

Brossardt: „Auch wenn die Lichtblicke zunehmen, gilt: Der Weg aus der Wirtschaftskrise ist kein Selbstläufer, sondern wird steinig und hart. Um aus der Krise zu kommen, müssen die heimischen Unternehmen weiter auf den Export und auf Innovationen setzen. Um diese Herausforderungen zu stemmen, dürfen die Belastungen an anderer Stelle, z. B. bei den Arbeitskosten, nicht aus dem Ruder laufen.“

(vbw)


 


 

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