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Keine betriebsbedingten Kündigungen bei Schaeffler bis Mitte 2010

Beim schwer angeschlagenen Autozulieferer Schaeffler soll es in Deutschland bis Mitte kommenden Jahres keine Kündigungen geben. Die Geschäftsleitung einigte sich mit der IG Metall auf eine Vereinbarung zur Beschäftigungssicherung für die rund 28 000 inländischen Beschäftigten, wie die Gewerkschaft und das Unternehmen am Dienstag, 26.05.09 mitteilten.

Voraussetzung für den Verzicht auf betriebsbedingte Kündigungen bis zum 30. Juni 2010 sei allerdings, dass dennoch jährlich 250 Millionen Euro im Personalbereich eingespart werden. Das soll durch Arbeitszeitverkürzung mit Anpassung der Löhne und Gehälter, die weitere Nutzung der Kurzarbeit, freiwillige Aufhebungsverträge, Altersteilzeit, Kürzung von Einmalzahlungen sowie die Gründung von Transfergesellschaften erreicht werden.

Das Unternehmen, das weltweit insgesamt 66 000 Arbeitnehmer beschäftigt, reagiert mit den Einsparungen auf die Umsatzrückgänge infolge der Wirtschaftskrise seit Spätherbst vergangenen Jahres und auf die niedrigeren Umsatzerwartungen der nächsten Jahre. Zudem geriet das Unternehmen wegen der Übernahme des deutlich größeren Continental-Konzerns unter Druck. Das Sparziel von 250 Millionen Euro war bereits Mitte Mai ausgegeben worden und mit einem Arbeitsplatzabbau von 4500 Stellen gleichgesetzt worden.

ddp/rab/anp

(Redaktion)


 


 

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