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Keine Revision

Ex-Bayern-Spieler Breno bleibt in Haft

Der ehemalige Bundesligaprofi Breno kann nicht mehr auf eine baldige Haftentlassung hoffen. Der Bundesgerichtshof (BGH) hat die Revision des Ex-Bayern-Spielers verworfen. Das bestätigte die Kanzlei von Brenos Anwalt am Dienstag auf dapd-Anfrage.

Damit ist das Urteil des Münchner Landgerichts, das den 23-Jährigen am 4. Juli vergangenen Jahres wegen schwerer Brandstiftung zu einer Haftstrafe von drei Jahren und neun Monaten verurteilte, rechtskräftig. Das Oberlandesgericht München teilte mit, dass der BGH die Revision als unbegründet angesehen habe. Die Nachprüfung des Urteils habe keinen Rechtsfehler ergeben.

Das Landgericht sah es als erwiesen an, dass Breno in betrunkenem Zustand in der Nacht zum 20. September 2011 Feuer in seiner Villa im Münchner Nobelvorort Grünwald gelegt hatte. Grund war nach Ansicht des Gerichts Verzweiflung über andauerndes Verletzungspech und eine anstehende Operation.

Breno war von 2008 bis 2012 beim FC Bayern München unter Vertrag. In der Saison 2009/2010 war er an den 1. FC Nürnberg ausgeliehen. Die Franken hatten Breno nach seiner Verurteilung Hilfe angeboten, ohne ihm aber ein konkretes Vertragsangebot zu machen. Während seiner Bundesligazeit hatte er mit zahlreichen Verletzungen zu kämpfen. Im Dezember nahm Brenos Heimatclub FC Sao Paulo den Spieler unter Vertrag.

(dapd-bay)


 


 

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