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Welche Versicherungen sind nötig und welche nicht?

Weit mehr als 2.000 Euro gibt jeder Deutsche pro Jahr durchschnittlich für Versicherungen aus. Trotz dieser beachtlichen Summe sind viele Verbraucher nur unzureichend abgesichert. Der Grund: Häufig werden unnötige oder überteuerte Versicherungen abgeschlossen, während elementare Risiken nur unzureichend oder gar nicht versichert werden.

Verbraucherzentralen gehen davon aus, dass 95 Prozent der Bürger falsch versichert sind. “Viele Verbraucher verlieren im Versicherungsdschungel den Überblick über notwendige und überflüssige Versicherungen. Dabei ist vielen schon mit einem einfachen Tipp geholfen. Risiken, welche im Schadensfall den finanziellen Ruin nach sich ziehen, sollten abgesichert werden, während ärgerliche, aber finanziell tragbare Risiken nicht versichert werden müssen”, sagt Jan Schust, Vorstand von Tarifcheck24, seit mehr als zehn Jahren eines der führenden Versicherungs- und Finanzportale mit mehr als 25 Millionen Nutzern im Jahr.

Hoher potentieller Schaden, geringe Beiträge

Die fünf wichtigen Versicherungen

Neben der Krankenversicherung, für die seit dem 1.1.2009 in Deutschland sogar eine Versicherungspflicht besteht, gehört die private Haftpflichtversicherung zu den wichtigsten Versicherungen überhaupt. Diese deckt Schäden bei Dritten ab, die potentiell in die Millionen gehen, während die Beiträge nur bei wenigen Euro im Monat liegen.

Vergleichsweise günstig ist auch die Hausratversicherung, welche die Einrichtungs-, Gebrauchs- und Verbrauchsgegenstände gegen Elementarschäden und Diebstahl versichert. Damit körperliche Beeinträchtigungen nicht zu existenzgefährdenden Einkommensverlusten führen, empfehlen Verbraucherschützer und Versicherungsexperten den Abschluss einer Berufsunfähigkeitsversicherung.

Familienversorger sind zudem gut beraten, sich mit dem Thema Risikolebensversicherung auseinanderzusetzen und durch den Abschluss einer solchen Versicherung für die Hinterbliebenen vorzusorgen.

Nicht wirklich notwendig und oft überteuerte Beiträge

Die fünf überflüssigen Versicherungen

Unnötig sind vor allem Versicherungen, die finanziell tragbare Risiken bei vergleichsweise hohen Beitragszahlungen abdecken. Die durchschnittliche Schadenshöhe bei den Glasbruchversicherungen liegt etwa bei unter 300 Euro, während der Jahresbeitrag meist mehr als 50 Euro beträgt. Ohne teure Spezialverglasungen kann daher guten Gewissens hierauf verzichtet werden. Gleiches gilt für die durchaus beliebten Mobiltelefonversicherungen, auch hier stehen die Kosten kaum in Relation zum Nutzen.
Ebenfalls populär, aber nicht notwendig, ist ein Haus- und Wohnungsschutzbrief. Der Haken an dem sogenannten “Pannenservice”: “Fast alle Wohnungsschutzbrief-Policen haben eine festgelegte Höchstgrenze, das heißt, dass der Versicherungsnehmer ausgerechnet dann zahlen muss, wenn es richtig teuer wird”, so Schust. 

Überlebt hat sich auch die Insassenunfallversicherung, da diese Schäden abdeckt, die mittlerweile ohnehin von der Kfz-Haftpflichtversicherung getragen werden. Eine gute Übersicht über die Leistungen der Kfz-Versicherung findet sich samt Versicherungsvergleich auf www.tarifcheck24.com/kfz-versicherung/vergleich/ im Internet. 

Was viele nicht wissen: Einige Kreditkartentypen beinhalten eine Auslandsreisekrankenversicherung. Eigentümer einer solchen Kreditkarte versichern sich daher unwissentlich doppelt, wenn sie zusätzlich noch eine Auslandsreisekrankenversicherung abschließen – Geld, das deutlich besser in der Urlaubskasse aufgehoben ist.

Versicherungsvergleiche und Selbstbeteiligung sparen weiteres Geld
Die Kosten für die als notwendig erachteten Versicherungen lassen sich noch senken. Denn die Leistungen und Beiträge der verschiedenen Versicherungsgesellschaften unterscheiden sich so erheblich, dass vor dem Abschluss einer jeden Versicherung ein Vergleich der verschiedenen Angebote stehen sollte. Auf Versicherungsvergleichsseiten im Internet wie etwa www.tarifcheck24.com/versicherungen/ ist dies mit nur wenigen Klicks möglich. 

Policen mit einer Selbstbeteiligung sind in der Regel zudem erheblich günstiger. Deshalb sollte die Höhe der Selbstbeteiligung so festgelegt werden, dass diese vom Versicherungsnehmer problemlos getragen werden kann, während die Versicherung teure und finanziell nur schwer verkraftbare Schäden absichert. 

Quelle: tarifcheck24.de

(Redaktion)


 


 

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