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Wenig Kinderbetreuungsplätze in München

Und wie betreuen Sie, Frau Ministerin?

Babyboom im Bundestag, aber noch immer zu wenig Kinderbetreuungsplätze. „Derzeit steht für 9,6 Prozent aller unter Dreijährigen ein Krippenplatz zur Verfügung“, so eine Aussage auf den Internetseiten der Stadt München. Auch wenn der Versorgungsgrad auf 20 Prozent angehoben werden soll, wird schnell deutlich, dass dies nicht ausreicht.

Bundesfamilienministerin Kristina Schröder erwartet ihr erstes Kind, SPD-Generalsekretärin Andrea Nahles ist seit kurzem Mutter einer Tochter. Nachwuchst steht demnach bei der Regierung hoch im Kurs. Ein aktueller Anlass, wieder einmal auf den drastischen Mangel an Kinderbetreuungseinrichtungen hinzuweisen. Die aktuelle Situation an der öffentlichen Betreuungsfront zwingt Eltern dazu, sich nach alternativen Konzepten im Bereich Kinderbetreuung umzusehen. Zeitlich flexible Betreuung sollte heute Grundvoraussetzungen auch der öffentlichen Betreuungseinrichtungen sein. Die Realität sieht anders aus und stellt berufstätige Eltern vor große Probleme.

Claudia Feistkorn ist Bürokauffrau und Mutter von 3-jährigen Zwillingen. Luis und Emma gehören leider zu den 90,4 Prozent der unter Dreijährigen, die keinen Krippenplatz bekommen haben. Trotz offiziellem Anspruch auf einen Kindergartenplatz war die Unterbringung der Kleinen eine echte Herausforderung. „Es war einfach nur schwierig und sehr anstrengend“, berichtet Claudia Feistkorn. „Besonders die Unterbringung von zwei Kleinkindern gleichzeitig glich der Suche nach der sprichwörtlichen Stecknadel im Heuhaufen und artete in Sisyphus-Arbeit aus. Erst als ich von Kids-Concept gelesen habe, konnte ich wieder Hoffnung schöpfen.“ Claudia Feistkorn gab nicht auf und suchte im Internet nach Alternativen. Dabei entdeckte sie das Unternehmen von Tobias Dreilich, das im Münchner Raum Marktführer im Bereich Vermittlung von qualifizierter Kinderbetreuung und Kinderevents ist. Die Zwillinge fanden über Kids-Concept eine liebevolle, passende Tagesmutter, die nun flexibel und effizient den Alltag der Familie erleichtert.

„Viele Familien finden den Weg zu uns, weil sie in den öffentlichen Einrichtungen keine Chance bekommen, ihre Kinder unterzubringen. Die meisten haben den Wunsch, wieder zu arbeiten und für die Kinder dennoch eine optimale, flexible Betreuung zu gewährleisten“, so Tobias Dreilich, Geschäftsführer von Kids-Concept. „Genau dort setzen wir mit unserem Angebot an.“

Auch Susanne Kröll hat die umfangreiche Kids Concept Datenbank mit qualifizierten Fachkräften für sich genutzt. „Wir hatten bei der Suche nach einer geeigneten Betreuung sehr große Probleme. Die starren Vorgaben und Buchungszeiten der öffentlichen Kinderkrippen waren einfach nicht für unseren beruflichen Alltag geeignet. Wie gut, dass es Unternehmen wie Kids Concept gibt, die die zeitlichen Bedürfnisse moderner, berufstätiger Eltern verstehen und unterstützen.“

„Der Bedarf an individuellen Betreuungskonzepten ist groß“, weiß Tobias Dreilich. „Deshalb ist bei uns auch nicht mit einem einfachen Tagesmutterkonzept getan. Wir überlegen uns gemeinsam mit den Eltern das passende Konzept und bieten dazu die geeigneten Betreuer.“ Diese flexible Herangehensweise findet großen Anklang bei den Eltern, denn nicht jeder benötigt eine Ganztagesbetreuung, sondern manchmal nur ein wenig temporäre Unterstützung bei Kinderbetreuung und Hausaufgabenkoordination.

So wie beispielsweise die Familie von Ben Großmeister. „Wir sind so erleichtert, unser Familienleben hat eine ganz neue Qualität gewonnen“, erklärt Bernd Großmeister. „Wir sind beide beruflich sehr engagiert. Nach der Arbeit noch die Hausaufgaben unseres meist unwilligen Sohnes zu beaufsichtigen, ging auf Dauer über unsere Kräfte.“ Doch statt jeden Abend nach einem harten Arbeitstag Diskussionen über Algebra und Chemische Formeln zu führen, engagierte Bernd Großmeister eine Hausaufgabenbetreuung über Kids-Concept. „Seitdem hat sich die Lage deutlich entspannt. Wir nutzen die gewonnene Zeit, um als Familie mehr miteinander zu unternehmen.“

Diese Beispiele zeigen, dass die Lage an der Betreuungsfront nicht hoffnungslos sein muss und alternative Konzepte innovativer Unternehmer viele Bedürfnisse berufstätiger Eltern abdecken können. Wie lange Bundesministerin Kristina Schröder Elternzeit nehmen wird und wie sie selbst die Kinderbetreuung organisiert, bleibt einstweilen offen. Die Frage nach ausreichend Kinderbetreuungsplätzen ebenfalls.

(communications9)


 


 

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