Werben ja – aber wie?
Klassische Online-Werbung
München. In einer wöchentlichen Medienreihe werden an dieser Stelle Informationen aus der Medienbranche veröffentlicht. Diese Woche wird die klassische Online-Werbung unter die Lupe genommen.
Im Rahmen einer jeden Mediaplanung, stellt sich die Frage, welches Medium zur Übertragung der speziellen Werbebotschaft genutzt werden kann, um die Zielgruppe optimal zu erreichen. In einem Inter-Media-Vergleich werden der geeignete Werbeträger und der bestmögliche Einsatz des jeweiligen Mediums ermittelt.
Eine gute Möglichkeit für eine Werbekampagne bietet Internetwerbung. Durch die stetig steigende Anzahl der Webnutzer ist dieses Medium heutzutage von besonderer Bedeutung – auch die ältere Generation kann mittlerweile über das Internet erreicht werden. Trotz Wirtschaftskrise erlebte die Online-Werbung 2009 sogar ein Rekordjahr, wie auch eine von Bitkom veröffentlichte Studie zeigt. Im Online-Bereich haben sich im Laufe der Zeit daher verschiedene Werbeformen etabliert.
Doch was verbirgt sich überhaupt hinter den einzelnen Formaten?
Zunächst werden die grafischen Werbemittel, die sicher schon jedem Internetnutzer beim Surfen begegnet sind, näher betrachtet:
Die Bannerwerbung ist eine meist verbreitende Werbeform im Netz. Eine Grafik oder eine Flashdatei wird hierbei in eine Internetseite eingebunden und übermittel auf diesem Weg eine Werbebotschaft. Der Banner verweist in der Regel als Hyperlink auf die Webseite des Werbetreibenden – nur ein Klick und der User landet auf der Internetseite des Werbetreibenden. In der Werbebranche haben sich verschiedene Banner durchgesetzt, die sich in Größe und Form unterscheiden. Werbebanner können aus einem unbewegten Bild bestehen oder auch animiert sein. Immer häufiger werden auch Videos integriert, um eine komplexere Werbebotschaft zu transportieren.
Bei den sogenannten Pop-Ups handelt es sich um plötzlich auftauchende visuelle Elemente, die besondere Aufmerksamkeit erregen, da sie sich in einem neuen Browserfenster öffnen und meist vom Internetnutzer erst bemerkt werden, wenn das Hauptfenster geschlossen wird. Mittlerweile besteht allerdings für die Webuser die Möglichkeit, mit Hilfe eines Pop-up-Blockers die Werbung zu unterdrücken – bei vielen Webbrowsern ist diese Funktion sogar bereits integriert.
Layer-Ads erzeugen hingegen Aufmerksamkeit, in dem sie sich über den Inhalt einer aufgerufenen Internetseite legen und nach einiger Zeit selbständig geschlossen werden. Das Werbemittel könnte aber auch über einen Schließen-Button vom User entfernt werden. Auch bei dieser Form können Videos oder Sounds integriert werden, um eine umfassende Werbebotschaft zu verbreiten.
Die klassische Online-Werbung hat sich inzwischen zu einem beliebten Werbemedium entwickelt. Nicht zuletzt deswegen, weil die Werbebotschaft über dieses Medium zielgruppenspezifisch angeboten werden kann. Dadurch lassen sich unnötige Streuverluste vermeiden, wie dies bei den anderen Werbeformaten in dieser Form nicht möglich ist. Außerdem kann eine exakte Werbeerfolgskontrolle durchgeführt werden, denn Klickraten sind exakt messbar.
Grafische Online-Werbung bietet eine gute Möglichkeit, die eigene Werbebotschaft effizient zu verbreiten. Werbetreibende sollten auf diese Form in Zukunft nicht mehr verzichten.
(Dana Breidenbach)
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