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Kritik an Streik

Kommunale Arbeitgeberverbände kritisieren Kita-Streik

Der Ausstand der Kita-Erzieherinnen stößt bei den Arbeitgebern weiter auf Kritik.

Der Hauptgeschäftsführer der Vereinigung der Kommunalen Arbeitgeberverbände (VKA), Manfred Hoffmann, sagte am Montag im ZDF-"Morgenmagazin", es finde ein Streik statt, ohne dass Verhandlungen gescheitert seien.

Die Arbeitgeber hätten sich zu keiner Zeit gegen Tarifverhandlungen und Gesundheitsschutz gewehrt. Man werde sich bis zum 27. Mai, dem nächsten Verhandlungstermin, in den Gremien mit den Forderungen auseinandersetzen. Es sei ein normaler Umgang von Tarifvertragsparteien, sich sechs Wochen Zeit zu geben, fügte er hinzu. In dieser Zeit schon zu streiken, sei "völlig
unverhältnismäßig".

Die Gewerkschaften wollten gerne in diesen Tarifverhandlungen, wo es ums Geld gehe, Druck machen. Da herrsche jedoch Friedenspflicht und sie dürften aus rechtlichen Gründen nicht streiken, sagte Hoffmann. Deshalb werde versucht, das Thema Gesundheitsschutz jetzt in Eile zu entwicklen. Bei den Engeltbedingungen sei man in Verhandlungen und habe ein Angebot gemacht, das Verbesserungen von bis zu 230 Euro vorsehe.

Die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) hat die Beschäftigten in den kommunalen Kindergärten und Jugendämtern für Montag und Dienstag (18. und 19. Mai) erneut zu Streiks aufgerufen. Schwerpunkte sollen nach GEW-Angaben die Bundesländer Bayern, Baden-Württemberg, Niedersachsen und das Saarland sein. Bereits Ende vergangener Woche hatten bundesweit rund 11 000 Erzieherinnen die Arbeit niedergelegt.

(Redaktion)


 


 

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