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Ifo-Institut: Eurokrise bremst Wirtschaft aus

Die Schuldenkrise in Europa verzögert laut Ifo-Institut einen Aufschwung in Deutschland. Im laufenden vierten Quartal werde die Wirtschaft voraussichtlich schrumpfen, bevor im kommenden Jahr eine zunächst leichte Erholung einsetze.

Das schreibt das Münchner Wirtschaftsforschungsinstitut in seiner am Donnerstag veröffentlichten Konjunkturprognose.

Das reale Bruttoinlandsprodukt soll den Ökonomen zufolge sowohl in diesem als auch im kommenden Jahr um 0,7 Prozent zunehmen. Falls die Eurokrise nicht erneut eskalieren sollte, dürfte die Konjunktur im kommenden Jahr wieder an Fahrt gewinnen, erwartet das Ifo-Institut. Stütze sei erneut die Inlandsnachfrage. Die Arbeitslosenzahl wird der Prognose zufolge leicht zunehmen von 2,897 Millionen auf 2,957 Millionen. Die Preise sollen nicht mehr so stark steigen wie 2012.

Für die Weltwirtschaft erwartet das Ifo-Institut auch keine Rezession. Allerdings würden nahezu alle wichtigen fortgeschrittenen Volkswirtschaften und Schwellenländer in diesem Winterhalbjahr eine Schwächephase erleben.

(dapd-bay)


 


 

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