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Linde trotz guter Zahlen weiter pessimistisch

Der Gase- und Anlagenbaukonzern Linde ist trotz leicht besser als erwartet ausgefallener Ergebniszahlen im zurückliegenden dritten Quartal für den weiteren Jahresverlauf weiter pessimistisch.

Die Umsatz- und Ergebnisrekordwerte des Vorjahres werde Linde in diesem Geschäftsjahr nicht mehr erreichen, sagte der Vorstandsvorsitzende Wolfgang Reitzle am Montag in München. "Allerdings rechnen wir auf der Basis der aktuellen Zahlen für das zweite Halbjahr 2009 mit einer besseren Geschäftsentwicklung als in den ersten sechs Monaten", bestätigte der Manager frühere Aussagen.

Von Juli bis September erzielte Linde den Angaben zufolge im Vergleich zum Vorjahreszeitraum mit 637 Millionen Euro zwar noch einen Rückgang beim operativen Ergebnis um 2,3 Prozent, im Vorquartalsvergleich ist es jedoch um 12,5 Prozent gestiegen. Analysten hatten im Mittel ein operatives Ergebnis von 624 Millionen Euro erwartet. Der Umsatz blieb mit 2,8 Milliarden Euro allerdings unter den Expertenschätzungen von 2,9 Milliarden Euro.

"Die positiven Tendenzen, die wir zum Ende des zweiten Quartals gesehen haben, haben sich im dritten Quartal weiter verfestigt", sagte Reitzle. "Unsere Maßnahmen zur nachhaltigen Produktivitätssteigerung zeigen immer mehr Wirkung." Zudem beginne die Nachfrage im Gasegeschäft langsam wieder anzuziehen, hieß es.

(Redaktion)


 


 

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