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Metall- und Elektroindustrie

Kurzarbeit in 60 Prozent aller bayerischen Metall- und Elektrofirmen

Die bayerische Metall- und Elektroindustrie nutzt die Kurzarbeit deutlich stärker als die bayerische Wirtschaft insgesamt. Während in ganz Bayern 26 Prozent der Unternehmen Kurzarbeit eingeführt haben, sind es in der Metall- und Elektrobranche 60 Prozent der Betriebe, wie die bayerischen Metallarbeitgeberverbände BayME und VBM am Freitag in München mitteilten.

Dies geht aus einer Umfrage der Verbände unter den Mitgliedsbetrieben hervor. Insgesamt befänden sich 14,5 Prozent der Mitarbeiter in der bayerischen Metall- und Elektroindustrie in Kurzarbeit, hieß es weiter.

"Der weltweite Abschwung trifft die bayerische Metall- und Elektroindustrie besonders hart", betonte Hauptgeschäftsführer Bertram Brossardt. Das liege unter anderem an der starken Exportorientierung und daran, dass der Automobilsektor ein großes Gewicht besitze.

Bislang konnten die Metall- und Elektrobetriebe laut Brossardt durch die Kurzarbeit einen Beschäftigungsabbau größeren Ausmaßes vermeiden. Die Kurzarbeit könne aber nicht beliebig ausgedehnt werden. Denn trotz Kostenentlastung sei sie ein teures Instrument, bei dem die Unternehmen noch 24 bis 35 Prozent der Personalkosten für die ungenutzte Arbeitszeit tragen müssten. "Es wird deshalb in den nächsten Monaten nach Auslaufen der Kurzarbeit unvermeidlich vermehrt zu Personalabbau kommen", kündigte Brossardt an.

(Redaktion)


 


 

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