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Kurzfristige Beschäftigung

Was muss bei Ferienjobs beachtet werden?

Ferienjobs für Schüler und Studenten sind in den Sommer- ferien heiß begehrt. Doch wie sind diese Jobs abzurechnen, damit Finanz- amt und Krankenkasse keine Probleme machen? Informationen geben die IHK Berlin und die Deutsche Rentenversicherung Bund in Berlin.

Viele Schüler und Studenten nutzen ihre freie Zeit, um Geld zu verdienen. Sie arbeiten ins- besondere im Gastronomiebereich, aber auch bei anderen Unternehmen. Die IHK Berlin hat zu diesem Thema in einem Merkblatt Tipps für Unternehmen zu Sozialversicherungs- und steuerrechtlichen Fragen bei der kurzfristigen Beschäftigung von Schülern und Studenten zusammengefasst.

Maximal darf 450 Euro pro Monat verdient werden

Arbeiten Schüler und Studenten regelmäßig stundenweise in einem Betrieb, gelten die Sonderregelungen für „Minijobs“, vorausgesetzt der Verdienst übersteigt monatlich nicht 450 Euro. Der Verwaltungsaufwand für den Arbeit- geber ist stark reduziert: an die Minijobzentrale ist eine Abgabenpauschale von rund 30 Prozent zu zahlen.

Keine Sozialabgaben zu leisten

Wer lediglich die Sommerferien nutzt, um sein Taschengeld aufzubessern, gilt als sogenannter „kurzfristig Beschäftigter“. Das bedeutet, dass der Arbeit- geber für den Schüler oder Studenten keine Sozialabgaben leisten muss. Darauf weist auch die Deutsche Rentenversicherung Bund in Berlin hin. Für kurzfristige Beschäftigungen müssen sie keine Beiträge zur Rentenversicher- ung zahlen – egal, wie viel sie in dieser Zeit verdienen. Solch eine Beschäf- tigung liegt immer dann vor, wenn zwei Monate oder fünfzig Arbeitstage im Jahr nicht überschritten werden. Üben die Jugendlichen mehrere Ferienjobs im Laufe eines Jahres aus, werden alle Arbeitstage zusammengezählt. Die zeitliche Grenze dürfen die Schüler nicht überschreiten, wenn sie sozial- versicherungsfrei bleiben möchten.

Arbeitsrechtliche Aspekte bei noch nicht volljährigen Schülern

Auch die Lohnsteuer kann bei so niedrigen Entgelten im Regelfall als Pauschale abgeführt werden. Bei der Beschäftigung von noch nicht volljährigen Schülern sind daneben auch arbeitsrechtliche Aspekte zu beachten. Dabei geht es vor allem um Einschränkungen durch das Jugendarbeitsschutzgesetz.

Das Merkblatt der IHK Berlin gibt es hier

(Redaktion)


 


 

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