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„E-ducation“

Die TOP- 4 Entwicklungen in E-Learning

E-Education Lösungen sind in nahezu allen Einrichtungen zu finden, in der Schule, an den Universitäten oder in der Berufswelt. Die Anforderungen in den Bildungseinrichtungen oder im Job unterliegen einem stetigen und rasanten Wechsel, daher ist die Option sich nicht weiter bilden zu wollen längst keine mehr.

Online-Lern-Lösungen werden zudem von den neuesten technologischen Trends beeinflusst. So hat sich seit den Kindertagen des E-learnings Einiges getan: Da diese Entwicklungen Einfluss auf die Nachfrage im E-Learning Bereich haben, hängt der über E-Learning generierte Umsatz unmittelbar mit diesem technologischen Trend zusammen.

Laut dem MMB E-Learning-Wirtschaftsranking erzielte die E-Learning Branche in Deutschland mit einem Wachstum von 5 Prozent zum Vorjahr 2010 bereits 348 Mio Euro Umsatz; ein andauerndes Wachstum wird erwartet.

Wie sehen die Trends im Bereich E-Education aus?

Wir haben die 4 TOP-Entwicklungen identifiziert:

1. Mobile Education

Bildung über das Handy oder das iPad – in Form von Podcasts, Lehrbüchern oder Abfrage-Apps – stellt eine interaktive, kostengünstige Alternative dar, den persönlichen Wissensdurst zu stillen. Durch die zunehmende Smartphone-Penetration, rückt das Handy als Lernmittel verstärkt in den Fokus. Während weltweit nur zwei Milliarden Leute auf einen Internetzugang zugreifen können, haben bereits 90 Prozent der Weltbevölkerung Zugang zu mobilen Netzwerken (Quelle: The United Nation’s International Telecommunication Union)

Eine Vielzahl an Apps sind bereits auf dem Markt, die dem Lernenden das Sprachenlernen für den nächsten Urlaub , die Mathemathikhausaufgaben oder das Hobbykochen erleichtern sollen. Entwicklungen, wie das BioBook von Odigia, einem Biologie-Fachbuch, welchem mobil individuell Inhalte hinzugefügt werden können, oder dem MILEE Programm der Human Carnegie Mellon University, welches über mobile Spiele Sprachen lehrt, sind Beispiele für diesen Trend.

Mobile Education bietet neben einer interaktiven Lernerfahrung die Möglichkeit sich Inhalte wiederholt anzuhören, zeitlich flexibel und ortsunabhängig. Feedback kann via SMS direkt vergeben und personalisiert werden. 

2. Technisches Monitoring des Lernfortschritts

Programme, die das automatisierte Überwachen des Lernfortschritts zulassen, werden durch Learning Management System- Technologien (LMS) möglich. Universitäten arbeiten bereits mit effektiven und effizienten Lösungen. Scoyo beispielsweise ist ein Online-Lern-Programm, welches es Lehrern, Eltern oder dem Lernenden selbst ermöglicht, die Lernentwicklung zu überwachen und zu steuern: So kann der Lernende durch Tests eingestuft werden und erhält passende Lehrpläne, die den individuellen Lernfortschritt sichern sollen. Das mechanisierte Speichern und Auswerten der Ergebnisse lässt eine selbstständige, unabhängige Arbeitsweise zu, die auch mobil genutzt werden kann.

3. Gamified Education

Gamification – also die Anwendung von Spielprinzipien und -mechaniken auf Elemente und Prozesse spielfremder Systeme – kann auch im E-Education Bereich identifiziert werden. Durch Highscores, Ranglisten oder virtuelle Güter kann ein Test oder eine Lernaufgabe mehr Spaß machen und die Lernmotivation wird kompetitiv verstärkt. Das Lernen, häufig als langweilig oder anstrengend empfunden, wird durch Spielmechanismen erleichtert und Lernfortschritte werden spielerisch erzielt. Lernen & Unterhaltung müssen sich somit nicht zwangsläufig ausschließen.

4. Social Education

Ein weiterer Trend im E-Education Bereich ist die Zunahme der Nutzung von sozialen Netzwerken oder Blogs. Die Entwicklung verläuft analog zu der Entwicklung des Social Web, so bilden Zusammenarbeit (Collaboration) und die Produktion von Inhalten (User- Generated Content) wesentliche Bestandteile von Social Education. 

Lehrkräfte nutzen Skype, Facebook, Twitter oder Blogs, um Seminare zu organisieren, sich direkt auszutauschen. Google hat mit Google+ ein Soziales Netzwerk geschaffen, welches Content-Management-Funktionen mit den Vorteilen eines sozialen Netzwerkes verbindet.

Weitere Informationen zu dem Thema gibt es bei der 4-advice Consulting GmbH.

(Madeleine Lang)


 


 

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