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Linde AG

Linde will 2010 Umsatz und operatives Ergebnis verbessern

Der Gase- und Anlagenbaukonzern Linde rechnet nach dem Krisenjahr 2009 für 2010 wieder mit einer Steigerung von Umsatz und operativem Konzernergebnis.

"Wir haben allen Grund, zuversichtlich nach vorne zu schauen", sagte der Vorstandsvorsitzende Wolfgang Reitzle am Mittwoch in München. Das Unternehmen habe 2009 den Umsatz- und Ergebnisrückgang begrenzen können und die Produktivität trotz der weltweiten Wirtschaftskrise deutlich verbessert.

In der Gasedivision erwartet das DAX-Unternehmen den Angaben zufolge 2010 ebenfalls einen Umsatz- und Ergebnisanstieg. Beim operativen Ergebnis soll hier das Rekordniveau aus dem Jahr 2008 übertroffen werden.

Zurückhaltender zeigte sich Linde für die kleinere Engineering-Division. Das Marktumfeld im internationalen Großanlagenbau sei im vergangenen Jahr von einer spürbaren Zurückhaltung bei der Vergabe von Neuprojekten geprägt worden. Derzeit sei immer noch mit der Verschiebung von Neuprojekten zu rechnen. Gleichzeitig sieht Linde aber auch Anzeichen für eine Belebung der Nachfrage in der Sparte. Für 2010 rechnet der Konzern für die Engineering-Division mindestens mit einem Umsatz auf Vorjahreshöhe.

Wie Linde bereits Anfang März mitgeteilt hatte, sank der Umsatz 2009 gegenüber dem Vorjahr um 11,5 Prozent auf 11,2 Milliarden Euro, das operative Konzernergebnis fiel um 6,7 Prozent auf 2,4 Milliarden Euro. Nach Steuern und Anteilen Dritter ging das Ergebnis um 17,6 Prozent auf 591 Millionen Euro zurück. Die Zahlen entsprachen den Erwartungen der Analysten. Die Dividende will der Konzern für 2009 mit 1,80 Euro je Aktie stabil halten.

(ddp)


 


 

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