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Linde wird immer pessimistischer für das Gesamtjahr

Der Gase- und Anlagenbaukonzern Linde blickt angesichts der Wirtschaftskrise immer pessimistischer auf das Gesamtjahr 2009 und hält einen Rückgang bei Umsatz und Ergebnis für immer wahrscheinlicher. «Aus heutiger Sicht müssen wir realistischerweise einen Rückgang einkalkulieren», sagte Vorstandsvorsitzender Wolfgang Reitzle am Freitag auf der Hauptversammlung in München.

Das Positiv- Szenario , einen Konzernumsatz und ein Konzernergebnis auf dem Niveau von 2008 zu erzielen, sei nach den jüngsten, nochmals nach unten korrigierten Konjunkturprognosen weniger wahrscheinlich geworden, erläuterte Reitzle. Auch die ursprünglich für 2010 geplanten Ziele, ein operatives Konzernergebnis von mindestens drei Milliarden Euro und eine Kapitalrendite von 13 Prozent, würde Linde nach Reitzles Worten nun erst «einige Jahre später» anpeilen.

Eine rasche Erholung sei jedoch derzeit nicht in Sicht. Linde werde alles tun, um diese schwierige gesamtwirtschaftliche Phase so robust wie möglich zu durchlaufen, sagte Reitzle. Sein Programm zur Prozessoptimierung und Produktivitätssteigerung will der DAX-Konzern daher wie angekündigt beschleunigt umsetzen.

Dies sei in einigen Bereichen und Regionen auch mit Kapazitätsanpassungen verbunden, sagte der Manager. «Wo und in welchem Umfang Anpassungen erforderlich werden, lässt sich derzeit noch nicht abschließend sagen», erklärte Reitzle. Ein konkretes Personalabbauziel habe Linde nicht. Anlässlich der Veröffentlichung der Erstquartalszahlen Anfang Mai hatte Finanzvorstand Georg Denoke bereits angekündigt, dass Linde im Rahmen eines Sparprogramms
weltweit 3000 Arbeitsplätze abbauen werde.

(Redaktion)


 


 

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