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Sollen Kinder lernen, dass Bloggern nicht zu trauen ist?

Blogger in Wut auf turi2.de: Wer beizeiten einen ordentlichen Zeitungsleser "anlernen" möchte, muss schon an die "Kleinsten" ran. Gesagt, getan, der Verband Bayerischer Zeitungsverleger (VBZV) hat eine Broschüre aufgelegt - und bringt hier bayerischen Grundschülern schon in der 3. Klasse bei, dass Zeitungen grundsätzlich vertrauenswürdig und Blogger unglaubwürdig sind.

So jedenfalls steht's in der Broschüre "Schau genau hin! Nachrichtenwege erkennen und bewerten", die im Rahmen der Initiative "Medienführerschein" an bayerischen Grundschulen im Unterricht der 3. und 4. Klasse eingesetzt wird. Wie bei turi2.de nachzulesen ist, findet Blogger und Medienkritiker Stefan Niggemeier, dass damit "die Print-Lobby Kinder indoktriniert" und ein "qualitativer Unterschied zwischen Print und Online" behauptet wird.

Die Arbeitsgemeinschaft Social Media e.V. beklage unterdessen, dass die Broschüre "holzschnittartig" eine "Fiktion von Qualitätsjournalismus", der angeblich von den Zeitungen geleistet wird, einem "scheinbar unkontrollierbaren und qualitativ minderwertigem Netz-Journalismus" gegenüber stellt. Die AG Social Media fordert die Bayerische Staatsregierung auf, das Heft zurückzuziehen und nicht länger zu verteilen.

Den Link zum komplen Beitrag finden Sie hier.

Der Kommentar eines 12jährigen Lesers dazu ist übrigens: "Zeitung finde ich gemütlicher, sonst steht da drin aber der gleiche Mist wie im Google."

(Redaktion/Edda Nebel)


 


 

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