31.10.2011  11:53 Uhr

Mahnbescheide
Tausende Arbeitslose erhalten falsche Mahnbescheide von Arbeitsagentur

München. Vor zwei Wochen bereits seien die ersten Zweifel an der Rechtmäßigkeit von Mahnschreiben der Arbeitsagentur aufgetaucht. Dabei handelte sich sich um erneute Mahnschreiben, die jedoch in einem ersten Verfahren schon beglichen worden seien. Generell sind nicht berechtigte Mahnschreiben gegenstandslos.

Dabei ging es wohl unter Umständen recht schroff zu, wie Bild-Online schreibt.
Die Behörde räumte auf Anfrage des Nachrichtenmagazins angeblich „erhebliche Probleme“ ein. Faktisch könne das System nicht mehr korrekt zuordnen, welcher Kunde zu Unrecht kassierte Leistungen zurückgezahlt hat und wer noch nicht.

Umstellung der Buchhaltungssoftware

Schuld sei eine Umstellung der Buchhaltungs-Software, wie hier BA-Sprecherin Susanne Schnieber mitteilt. Betroffen seien vor allem Empfänger von Arbeitslosengeld I und II, die vormals zu Recht eine Mahnung bekommen hatten – und jetzt in vielen Fällen weitere Mahnungen erhalten, obwohl sie schon bezahlt haben.

Auf eine offizielle Zahl will sich die Bundesagentur für Arbeit anscheinend nicht festlegen, es ist aber die Rede von bis zu 40 000 verschickten Mahnbescheiden pro Tag.

Weitere Informationen zu dem Thema gibt es im Artikel.


 

(Redaktion)

Fotokennzeichnung:
Bild Nr. 1 © Thorben Wengert / pixelio.de



 


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