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MAN/ Geldstrafe

MAN muss wegen Korruption fast 151 Millionen Euro Geldbuße zahlen

Im Zusammenhang mit der Korruptionsaffäre bei MAN muss das Unternehmen eine Geldbuße in Höhe von fast 151 Millionen Euro zahlen. Die Staatsanwaltschaft München habe gegen die Nutzfahrzeug-Tochter und MAN Turbo jeweils Geldbußen von 75,3 Millionen Euro verhängt, teilte der Münchener DAX-Konzern am Donnerstag mit.

MAN akzeptierte die Strafe. Damit seien die Ermittlungen wegen Bestechung gegen das Unternehmen beendet, erklärte das Unternehmen. Die Verfahren gegen einzelne Personen liefen jedoch weiter.

Hintergrund der Geldbuße im Fall MAN Turbo sind Bestechungen unter der Verantwortung des früheren Vorstandschefs Jürgen Maus. Von Februar 2004 bis September 2008 waren wichtige Entscheidungsträger auf Kundenseite, teilweise Amtsträger, geschmiert worden, um damit an Aufträge zu kommen.

Die MAN Turbo erzielte laut Oberlandesgericht durch die Straftaten wirtschaftliche Vorteile unter Einschluss von realisierten Folgeaufträgen in Höhe von mindestens 75 Millionen Euro vor Ertragsteuern. Aufgrund der firmenintern getroffenen Maßnahmen zur Korruptionsbekämpfung sei aber anzunehmen, dass in Zukunft durch Mitarbeiter der MAN Turbo AG keine Korruptionsvergehen mehr begehen werden.

(ddp)


 


 

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