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Erwin Huber

MAN-Übernahme durch VW könnte auch positive Seiten haben

Der CSU-Wirtschaftsexperte Erwin Huber sieht eine mögliche Übernahme des Lkw-Herstellers MAN durch Volkswagen mit gemischten Gefühlen. Es wäre schade, wenn München einen DAX-Konzern verlieren sollte, sagte der frühere CSU-Chef der Nachrichtenagentur dapd.

 "Wenn VW jedoch das Audi-Modell auf MAN umsetzt, sehe ich das sehr positiv."

So könnte Volkswagen MAN ähnlich wie Audi als Marke in den Konzern integrieren, das Unternehmen aber mit eigenem Vorstand in München belassen, erläuterte der Vorsitzende des Wirtschaftsausschusses im bayerischen Landtag. In dem Fall blieben die Arbeitsplätze in Bayern erhalten. Gleichzeitig könnte MAN aber von Synergieeffekten profitieren - beispielsweise durch einen gemeinsamen Einkauf. Dies wäre "in dem hart umkämpften Markt der Lastwagen ein Vorteil", sagte Huber.

Volkswagen hatte in den vergangenen Wochen seinen Anteil an MAN durch Zukäufe an der Börse auf 73 Prozent der stimmberechtigten Aktien erhöht. Ab 75 Prozent hätte VW über einen Gewinnabführungs- und Beherrschungsvertrag die volle Entscheidungsmacht bei MAN.

VW- und MAN-Aufsichtsratschef Ferdinand Piech arbeitet seit längerem daran, aus dem Münchner Lastwagenhersteller und der schwedischen Tochter Scania einen machtvollen Lkw-Konzern zu formen, der den Weltmarktführer Mercedes herausfordern kann. Am Donnerstag findet in Hamburg die VW-Hauptversammlung statt, am Freitag die MAN-Hauptversammlung in München. VW hatte bereits im vergangenen Jahr für MAN eine Standort- und Arbeitsplatzgarantie gegeben.

(dapd-bay)


 


 

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