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Korruptionsaffäre

MAN startet zur Aufklärung der Korruptionsaffäre Amnestie-Programm

Der Münchner Maschinen- und Nutzfahrzeughersteller MAN will mit Hilfe eines Amnestieprogramms den Vorwurf unrechtmäßiger Provisionszahlungen aufklären helfen. Der Konzern hofft auf freiwillige Hinweise von Beschäftigten.

Der Münchner Maschinen- und Nutzfahrzeughersteller MAN will mit Hilfe eines Amnestieprogramms den Vorwurf unrechtmäßiger Provisionszahlungen aufklären helfen. Der Konzern hofft auf freiwillige Hinweise von Beschäftigten. Im Gegenzug werde auf mögliche Schadenersatzforderungen und Kündigungen
verzichtet, teilte MAN am Montag in München mit.

Die Amnestie gilt zwischen Mitarbeitern und Unternehmen. Vor eventuellen strafrechtlichen Folgen schütze sie nicht, hieß es. Die Staatsanwaltschaft begrüße aber eine uneingeschränkte Kooperation und werde dies "im Rahmen ihrer Möglichkeiten bei auskunftswilligen Mitarbeitern positiv berücksichtigen". Mitarbeiter können bis 16. Juni ihre Teilnahme an dem Programm beim Ombudsmann der MAN-Gruppe anmelden.

In dem Schmiergeldskandal gibt es inzwischen weit über 100 Beschuldigte. Nach Ermittlungen der Staatsanwaltschaft München soll es bei der MAN Nutzfahrzeuge AG ein illegales System zur Förderung des Absatzes von Lkw und Bussen gegeben haben. Nach bisherigen Angaben von MAN geht es bei den Vorwürfen um etwa eine Million Euro in Deutschland und mehrere Millionen Euro im Ausland.

(Redaktion)


 


 

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