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Social-Media werden als Shoppinghelfer immer wichtiger

Die interaktiven Plattformen sind bei Kauf- entscheidungen mit 7,6 Prozent mittlerweile genauso wichtig wie Fernsehspots. Direkt Marketing und Außenwerbung sind sogar wichtiger als Radio-Werbung.

"Fasst man klassische Internetseiten und Social Media zusammen, so machen diese Kanäle 22 Prozent der Kaufentscheidung aus", erklärt Jonas vor dem Esche, Leiter des "German Social Media Consumer Report 2012/2013".

Unternehmen hätten 2012 aber nur knapp zwölf Prozent ihrer Werbebudgets für Online-Werbung ausgegeben. Durchgeführt wurde die aktuelle Studie von der Beratungsfirma Roland Berger und der Universität Münster.

TV und Zeitungen tragen gemeinsam 16 Prozent zur Kaufentscheidung der Deutschen bei. Die durchschnittlichen Werbeausgaben in diesen Segmenten betragen allerdings 82 Prozent. Bianca Brendel, Geschäftsführerin von "Die Webflüsterer", erklärt, dass TV- und Printwerbung sehr teuer sei, während die Umsetzung von Online-Marketing viel günstiger sei. Egbert Wege von Roland Berger ist ähnlicher Meinung: "Auch wenn es nicht darum geht, den Einfluss der unterschiedlichen Medien auf die Kaufentscheidung eins zu eins in Werbeausgaben zu übersetzen, so sollten diese Zahlen doch zu einer Überprüfung der derzeitigen Budgetverteilung führen."

Facebook ist am beliebtesten

Doch die landesweite Studie hat nicht nur das reine ökonomische Potenzial von sozialen Medien untersucht, auch in soziodemografischer Hinsicht ist sie mitunter sehr aufschlussreich. So haben 92,6 Prozent aller deutschen Internetnutzer mindestens einen Social-Media-Account. Facebook ist hier am beliebtesten mit 72,1 Prozent, gefolgt von YouTube mit 38,7 Prozent. Die umtriebigste Altersgruppe ist jene zwischen 16 und 24 Jahren. Danach fällt die Intensität wieder ab. Bei den 45- bis 55-Jährigen klettert sie wieder nach oben. Personen ohne Abitur nutzen Social Media im Durchschnitt aktiver als jene mit. Interessant ist, dass es in Norddeutschland signifikant mehr Nutzer gibt als im südlichen Teil des Landes. Zwischen Ost und West sind hingegen keine großen Differenzen.

Xing-Nutzer verdienen am meisten

Die einkommensstärkste Klientel hat die Karriereplattform Xing. Der durchschnittliche Xing-User verdient zwischen 2.000 und 2.999 Euro. "Das liegt daran, dass die Plattform vor allem auch für Bewerbungszwecke genutzt wird und in erster Linie höher qualifizierte Jobs ausgeschrieben sind", erklärt Brendel. Bei allen anderen Social-Media-Portalen liegt das Gehalt zwischen 1.000 und 1.999 Euro. Xing verzeichnet gemeinsam mit Twitter bei den Nutzern den höchsten Bildungsgrad. Die meisten haben Abitur. Die durchschnittlich niedrigste Bildung verzeichnet Wer-kennt-wen.de, wo der Anteil derjenigen mit Hauptschulabschluss am höchsten ist.

(Redaktion)


 


 

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