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Bayerische Wirtschaft

Zeil rechnet mit weiterer Erholung der bayerischen Wirtschaft

Bayerns Wirtschaftsminister Martin Zeil (FDP) rechnet damit, dass sich die konjunkturelle Erholung im Freistaat fortsetzt.

Umsätze und Auftragseingänge im Verarbeitenden Gewerbe lägen wieder über Vorjahresniveau, sagte Zeil der Nachrichtenagentur ddp. Außerdem sei der ifo-Konjunkturtest Bayern im März in fast allen Branchen sprunghaft angestiegen.

"Ich bin daher für das Jahr 2010 verhalten optimistisch und erwarte einen moderaten Anstieg der Wirtschaftsleistung in der Größenordnung von gut 1,5 Prozent", sagte der Minister. Dennoch warne er vor übertriebener Euphorie. Die wirtschaftliche Erholung bleibe wegen anhaltender Risiken "labil".

Die Kapazitäten der Betriebe seien weiter schwach ausgelastet. Es werde insgesamt noch Jahre dauern, bis das gesamtwirtschaftliche Niveau von 2008 wieder erreicht sei. Dies belaste auch die Entwicklung auf dem Arbeitsmarkt, sagte Zeil.

"Bisher halten sich die Beschäftigungsverluste in der Summe
erfreulicherweise aber in Grenzen." Das sei "nicht zuletzt den Anstrengungen der Unternehmen zu verdanken, die ihre Mitarbeiter in
den Betrieben halten wollen".

Der Minister betonte: "Nach dem erfolgreichen Krisenmanagement des
vergangenen Jahres gilt es nun, die langfristigen Wachstumskräfte in
ganz Bayern zu stärken und den Schwerpunkt der Wirtschaftspolitik auf
die langfristigen Maßnahmen und Strategien zu legen." Ein Ziel sei es, Bayern langfristig unter den fünf stärksten Technologieregionen der Welt zu etablieren.

"Ein wichtiger Meilenstein auf dem Weg dahin ist das neue 'Haus
der Forschung', das wir gegenwärtig in Nürnberg und München einrichten. Mit diesem Konzept wollen wir vor allem den kleinen und
mittleren Unternehmen wie auch den Wissenschaftlern in Bayern ein
umfassendes Beratungsangebot zu den unterschiedlichen
Forschungsprogrammen von EU, Bund und Ländern bieten", sagte der
FDP-Politiker.

Darüber hinaus arbeite er zusammen mit Wissenschaftsminister
Wolfgang Heubisch (FDP) "an einer gemeinsamen umfassenden
Forschungsstrategie für Bayern". Sie solle noch vor der Sommerpause
dem Kabinett vorgestellt werden. "Damit werden wir die Forschungs-
und Technologiepolitik in Bayern noch schlagkräftiger machen", sagte
Zeil.

(ddp/poh/ton)


 


 

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