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Mehrere Interessenten für insolventen Modekonzern Escada

Für den insolventen Modekonzern Escada gibt es offenbar mehrere Interessenten. Der vorläufige Insolvenzverwalter Christian Gerloff bezeichnete dieses Interesse als ein Zeichen für die Stärke der Marke Escada.

Wie ein Sprecher der vorläufigen Insolvenzverwaltung am Dienstag mitteilte, wolle man mit "einer Reihe von Interessenten" zügig Gespräche führen. Eine genaue Zahl wollte der Sprecher nicht nennen, da zunächst geprüft werden müsse, wie konkret das Interesse an Escada ist. Die Wirtschaftsprüfungs- und Beratungsgesellschaft KPMG soll die Suche nach einem potenziellen Investor begleiten.

Ob Escada als Gesamtkonzern verkauft werde oder einzelne Sparten herausgelöst würden, ließ der Sprecher offen. Erklärtes Ziel sei es, den Geschäftsbetrieb fortzuführen. Der Münchner Anwalt und frühere EM.TV-Aufsichtsratschef Nickolaus Becker hatte im August Medienberichten zufolge Interesse für zentrale Vermögensteile wie die Marke, Lizenzrechte und das Warenlager angemeldet.

Escada hatte am 13. August beim Amtsgericht München Antrag auf Einleitung eines Insolvenzverfahrens gestellt, nachdem zuvor ein Umschuldungsversuch mit den Anleihegläubigern gescheitert war.

(Redaktion)


 


 

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