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Boni-Zahlungen

Milliardenlöcher und Boni für die Manager passen nicht zusammen

Bayerns Staatskanzleichef Siegfried Schneider hält die vom Vorstandsvorsitzenden der BayernLB losgetretene Diskussion um baldige neue Bonuszahlungen bei der Landesbank für völlig verfehlt.

Schneider: „Die Menschen im Land haben kein Verständnis dafür, dass der Steuerzahler der in existenzbedrohende Schwierigkeiten geratenen Landesbank mit einer Kapitalspritze und Bürgschaften in Milliardenhöhe unter die Arme greift und in der Bank schon wenige Monate danach die Hände für neue Boni aufgehalten werden. Milliardenlöcher und Boni für die Manager passen einfach nicht zusammen." Der Minister verwies darauf, dass die Bank jetzt ihre ganzen Kräfte auf die Sanierung und Sicherung der Zukunftsfähigkeit richten müsse. Der Minister kritisierte insgesamt, dass das Entlohnungssystem im Finanzgewerbe noch zu stark auf an kurzfristigen Gewinnen orientierten Bonuszahlungen und damit kurzfristiges Renditestreben ausgerichtet ist. „Die Bankgehälter müssen künftig weniger auf Boni bauen und mehr auf den nachhaltigen Erfolg ausgerichtet sein", so Schneider.

(Redaktion)


 


 

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