Sie sind hier: Startseite München Aktuell News
Weitere Artikel
Alkohol Testkäufer

Miriam Gruß kritisiert Pläne zum Einsatz jugendlicher Alkohol-Testkäufer

Die bayerische FDP-Generalsekretärin Miriam Gruß hat die Pläne von Sozialministerin Christine Haderthauer (CSU) zum Einsatz jugendlicher Testkäufer für harte Alkoholika scharf kritisiert.

Die bayerische FDP-Generalsekretärin Miriam Gruß hat die Pläne von Sozialministerin Christine Haderthauer (CSU) zum Einsatz jugendlicher Testkäufer für harte Alkoholika scharf kritisiert. Das Ziel, einen funktionierenden Jugendschutz zur erreichen, heilige nicht "das moralisch und pädagogisch inakzeptable Mittel der Testkäufe", sagte Gruß am Montag in München.

Haderthauers Forderung verfehle "vollkommen das Thema" und werde durch Wiederholung nicht besser. Anstiftung zur Bespitzelung dürfe nicht die Lösung sein. "Dies wäre ein falsches und gefährliches Zeichen", warnte die FDP-Politikerin.

Der deutsche Jugendschutz sei umfassend. Es gebe deshalb kein Gesetzes-, sondern ein Vollzugsdefizit. "Nicht unsere Kinder müssen hier aktiv werden, sondern vor allem die Eltern und die Händler", forderte Gruß. Es sei Aufgabe der Erwachsenen, Werte zu vermitteln und vorzuleben.

Haderthauer hatte am Wochenende in einem ddp-Interview ihre Absicht bekräftigt, im Kampf gegen Alkoholexzesse von Jugendlichen verstärkt auf minderjährige Testkäufer zu setzen. Künftig würden vor allem 15 oder 16 Jahre alte Anwärter für den öffentlichen Dienst Testkäufe für harte Alkoholika vornehmen. Einer Ministeriumssprecherin zufolge hat das schwarz-gelbe Kabinett den Testkäufer-Einsatz bereits vor zwei Wochen "einstimmig" beschlossen.

(Redaktion)


 


 

jugendliche
alkopops
alkohol
testkäufer
gruß
minderjährige
jugendschutz

Passende Artikel suchen

Finden Sie weitere Artikel zum Thema "jugendliche" - jetzt Suche starten:

Kommentar abgeben

Bei einer Antwort möchte ich per E-Mail benachrichtigt werden

 
 

 

Entdecken Sie business-on.de: