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Kreditvergabe

Mittelstand mahnt Mittelstandsfonds an

Der Mittelstand mahnt die Einrichtung des von der Deutschen Bank zugesagten Mittelstandsfonds an.

Den Ankündigungen von Deutsche-Bank-Chef Josef Ackermann auf dem Wirtschaftsgipfel von Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) müssten endlich Taten folgen, sagte der Vorsitzende der CSU-Mittelstands-Union, Hans Michelbach, am Wochenende in München. "Bislang sind allerdings nicht einmal die Startlöcher zu sehen, in denen der Fonds angeblich stehen soll." Er vermisse auch das von der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) zugesagte Globaldarlehen zur Absicherung von Mittelstandskrediten.

Der Sprecher des Wirtschaftsflügels warnte vor immer neuen Vertröstungen. "Herr Ackermann muss aufpassen, dass nicht der Eindruck entsteht, seine Fondsidee sei nur ein riesiger PR-Gag. Dies würde dem gerade wieder beginnenden Aufschwung schwer schaden", sagte Michelbach: "Die Kreditklemme ist keineswegs gebannt. Kleine und mittlere Betriebe berichten von erheblichen Problemen bei der Beschaffung von Fremdkapital. Und es drohen noch größere Probleme, wenn sich nicht bald etwas tut."

Michelbach, der auch stellvertretender Vorsitzender der CDU/CSU-Mittelstands- und Wirtschaftsvereinigung (MIT) ist, forderte die Banken nachdrücklich zu einer Korrektur ihrer Kreditvergabepolitik auf. Er kritisierte: "Mit ihrer immer restriktiveren Kreditvergabe werden viele Banken ihrer gesamtwirtschaftlichen Verantwortung in der Krise nicht gerecht."

(ddp)


 


 

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