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Hygienemängel

Produktion bei Müller-Brot ruht weiter

Die Großbäckerei Müller-Brot kämpft noch immer gegen Dreck und Schädlinge und muss die Produktion deshalb weiter ruhen lassen. Vor etwa einer Woche hatten die Behörden wegen verschmutzter Maschinen und "Schädlingen in erheblichen Umfang" die Notbremse gezogen und den Betrieb in der Großbäckerei untersagt.

Übers Wochenende und am Montag habe es das Unternehmen aus dem oberbayerischen Neufahrn nicht geschafft, einwandfreie hygienische Zustände zu schaffen, erklärte eine Sprecherin des Landratsamts Freising am Montag. Deshalb bleibe die Produktion bis auf weiteres stillgelegt.

„Schädlinge in erheblichem Umfang“

Vor etwa einer Woche hatten die Behörden wegen verschmutzter Maschinen und "Schädlingen in erheblichen Umfang" die Notbremse gezogen und den Betrieb in der Großbäckerei untersagt. Die Probleme sind schon länger bekannt: 2009 rückte erstmals eine Spezialeinheit von Lebensmittelkontrolleuren an, seit Mitte 2011 ermittelt die Staatsanwaltschaft gegen Verantwortliche des Unternehmens.

Die SPD verlangte am Montag die Offenlegung sämtlicher Prüfberichte seit 2009. "Es ist eine Zumutung, dass die bayerische Öffentlichkeit über die Hygienemängel nicht informiert wurde", sagte Fraktionschef Markus Rinderspacher. Er forderte Gesundheitsminister Marcel Huber (CSU) auf, die Angelegenheit zur Chefsache machen.

Der Grünen-Abgeordnete Christian Magerl rief Huber dazu auf, sich im Landtag zu erklären. Es müsse genau geklärt werden, warum es so lange nicht gelungen sei, offenkundige Mängel abzustellen und wer dafür die Verantwortung trage.

(dapd-bay)


 


 

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